Deutsche Eishockey-Liga

DEG verabschiedet Finanzplan

Foto: WAZ FotoPool

Düsseldorf.  Mit einem Etat von rund 5,5 Millionen Euro will die Düsseldorfer EG die kommende DEL-Spielzeit bestreiten. Das Vorhaben wurde im Rahmen der Gesellschafterversammlung verabschiedet. Wer den Sponsorenetat stemmen wird, bleibt indes unklar. Der Sponsorenkreis stellt sich künftig anders auf.

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Mit einem leicht erhöhten Etatrahmen von rund 5,5 Millionen Euro will die DEG in die neue Saison der Deutschen Eishockey-Liga gehen. Das Vorhaben wurde im Rahmen der Gesellschafterversammlung an der Brehmstraße verabschiedet und fußt offenbar auf einem ähnlichen Zuschauerschnitt wie in der abgelaufenen Saison von rund 5000 Fans pro Heimspiel.

Wer den Sponsorenetat stemmen wird, bleibt indes unklar. Die öffentliche Vorstellung (alter und) neuer Unterstützer ist erst einmal auf Anfang Juni verschoben. Was vermutlich in Zusammenhang mit der Abgabefrist der Lizenzunterlagen bei der Deutschen Eishockey-Liga am 24. Mai zu sehen ist. Die Prüfer dürften sicher ein besonders wachsames Auge auf die finanzielle Machbarkeit des DEG-Etats haben.

Zumal der eine oder andere aus dem bisherigen Sponsorenkreis nicht mehr mit im Boot sitzt. Dazu zählen offenbar die Stadtsparkasse und die Firma des ehemaligen DEG-Präsidenten Josef Klüh. Beide hatten Rot-Gelb bisher im niedrigen sechsstelligen Euro-Bereich unterstützt.

Hobergs Finanzspritzen eingestellt

Auch auf die erhebliche Hilfe von Gesellschafter Peter Hoberg muss die DEG künftig verzichten. Der einstige Stahl-Unternehmer hatte den Erstligisten in der vergangenen Saison mehr als einmal unter die Arme gegriffen, für seine Hilfe mehr Prozentanteile an der DEG-GmbH erhalten. Zur Anschubfinanzierung von 700 000 Euro gesellte sich Anfang des Jahres mindestens ein weiteres Darlehen, das mit einem Rangrücktritt versehen gewesen sein soll. Hieße: Eine Rückzahlung wäre erst dann möglich, sollte die DEG-GmbH in einer Saison einen Gewinn erwirtschaften. Hobergs Finanzspritze belief sich am Ende dem Vernehmen auf knapp eine Million Euro. Und sorgte auch dafür, dass das Minus aus der Spielzeit 2012/13 „nur“ im unteren sechsstelligen Bereich anzusiedeln sein dürfte.

Derzeit verhandelt die DEG nach eigener Aussage mit einem zusätzlichen, dann sechsten Gesellschafter. Ob es sich dabei um Fortuna-Premium-Partner Energy Consulting handelt, mit dem offenbar über eine Zusammenarbeit diskutiert wird, ist ungewiss. Das mögliche Engagement der russischen IT-Firma soll im mittleren sechsstelligen Bereich liegen.

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