Leichtathletik: Westfalentriathlon

Tri-Geckos stoßen an Kapazitäts-Grenze

Geschwommen wurde beim Westfalentriathlon bislang im Dortmund-Ems-Kanal. Nun gibt es Überlegungen, dafür in Zukunft den Phönix-See zu nutzen.

Foto: Archiv

Geschwommen wurde beim Westfalentriathlon bislang im Dortmund-Ems-Kanal. Nun gibt es Überlegungen, dafür in Zukunft den Phönix-See zu nutzen. Foto: Archiv

Dortmund.  Die Realität steht direkt vor der Haustür, die Zukunft liegt direkt vor der Haustür: Der 12. Westfalen-Triathlon der Dortmunder Tri-Geckos am 14. Juli rund um den Fredenbaumpark bricht inzwischen alle Teilnehmerrekorde, die Ausrichter rechnen mit bis zu 750 Teilnehmern.

"Wir haben nach der Absage des Wittener Wettkampfes kurzfristig auch noch den hochklassigen NRW-Nachwuchs-Cup mit 160 bis 180 Startern übernommen. Das wertet unsere breitensportlich orientierte Veranstaltung weiter auf", berichtet Martin Gähner, 1. Vorsitzender der "Geckos", verhehlt aber nicht, dass der Ausrichter am jetzigen Standort an seine Kapazitätsgrenzen stößt: "Wir denken und träumen größer", verrät Gähner.

Großer Traum vom Phoenixsee

Der Plan: Die 13. Auflage des Westfalen-Triathlons im kommenden Jahr soll im und rund um den Phoenixsee stattfinden. "Wir wissen, das ist ein großes Projekt. Aber Schwimmen im See, Radfahren und Laufen drumherum mit Ziel auf der Kulturinsel, das würde einfach perfekt passen, sowohl für Athleten als auch für die Zuschauer", sagt der Geckos-Chef. Ein Antrag bei der Stadt Dortmund ist bereits gestellt, der Kontakt zur Betreiber-Gesellschaft Phoenixsee soll in Kürze folgen.

Bisher ist das Schwimmen in diesem innerstädtischen Gewässer verboten, doch Martin Gähner kontert: "Das Schwimmen im Dortmund-Ems-Kanal ist normalerweise ebenfalls verboten, für den Triathlon wird aber auch da eine Ausnahme gemacht. 1000 Triathleten in Neopren werden den Phoenixsee sicher nicht zum Umkippen bringen".

Mammutaufgabe

Denn 1000 Teilnehmer könnten es angesichts deutschlandweit boomender Triathlon-Zahlen schon werden im kommenden Jahr. "Wir wissen", so Gähner, "dass das eine Mammutaufgabe ist. Aber wir haben inzwischen viel Erfahrung in der Organisation und hoffen, die zuständigen Gremien und natürlich auch die Anwohner des Sees für unsere Idee begeistern zu können", so der Klubchef.
Der Westfalen-Triathlon soll weiter eine Breitensport-Veranstaltung bleiben - Anschauungsunterricht für Neugierige gibt’s am 14. Juli im Fredenbaumpark.

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