Fußball: Westfalenliga

Reißleine gezogen: Mengede muss kräftig sparen

Bilder der Partie Mengede gegen Horst-Emscher

Bilder der Partie Mengede gegen Horst-Emscher

Foto: Schütze

Dortmund.  Gefahr erkannt Gefahr gebannt: So lässt sich die angespannte finanzielle Lage beim Fußball-Westfalenligisten Mengede 08/20 auf den Punkt bringen. Gezielte Einsparungen sollen den Verein in die Lage versetzen, auch künftig im Volksgarten attraktiven und leistungsbezogenen Fußball anbieten zu können.

"Aufgrund einiger unerwarteter Nackenschläge im abgelaufenen Jahr, zu denen die umfangreichen Sturmschäden gehörten, ist eine problematische Finanzsituation entstanden. Und es sind entsprechende Gegenmaßnahmen notwendig geworden", berichtet Mengedes Vereinsmanager Achim Schütz. "Um dieses Ziel zu realisieren, werden wir bei Mengede 08/20 alle enger zusammenrücken", betont Schütz.

Eintrittsgelder unverändert

"Wir mussten die Reißleine ziehen, damit sich die finanzielle Situation nicht noch weiter verschlimmert", erläutert der Vereinsmanager. Einsparungen seien in allen Bereichen vorgenommen worden, sie gelten bereits ab sofort und auch für die kommende Spielzeit. Am Service für die Fans, betont er, werde zwar nicht gerüttelt und auch die Eintrittspreise bei den Heimspielen blieben unverändert, "aber wir haben alles auf den Prüfstand gestellt und geschaut, wo Kosten reduziert werden können".

So werde beispielsweise darüber nachgedacht, ob geplante Investitionen wie vorgesehen durchgeführt werden oder zunächst hinten angestellt werden müssen. "Wir sind uns zu 100 Prozent sicher", sagt Schütz, "dass der Plan funktionieren wird."

"Guter Dinge"

Der komplette Mengeder Trainerstab um Chefcoach Thomas Gerner, der bereits für ein weiteres Jahr zugesagt hat, trage das nun neu aufgestellte Konzept des Vereins voll mit. Daher gehe der amtierende Hallen-Stadtmeister und aktuelle Westfalenliga-Fünfte auch zuversichtlich in die Gespräche mit den Spielern der Westfalenliga-Mannschaft, die in dieser Woche beginnen. Achim Schütz: "Wir sind guter Dinge, trotz der finanziellen Probleme mit einem leistungsstarken Kader in die neue Saison starten zu können."

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