Handball: Verbandsliga

OSC Dortmund will seine Heimschwäche abstellen

Dortmund.  Auswärts läuft es gut für den OSC Dortmund. Doch daheim schwächelt die Mannschaft von Trainer Christian Feldmann noch. Im Spiel gegen PSV Recklinghausen soll sich das nun ändern. Wie der OSC die Aufgabe angehen muss, ist relativ eindeutig. Die Personallage könnte die Planungen aber über den Haufen werfen.

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In fremden Hallen entpuppte sich der Verbandsligist OSC Dortmund bislang als Macht. Die drei Partien beim ASV Senden (31:20), der SG Schalksmühle/Halver 2 (34:28) und dem HSV Plettenberg/Werdohl (37:26) wurden in ungeahnter Manier dominiert und souverän gewonnen. Und dies trotz erheblicher personeller Sorgen. Vor den heimischen Fans hingegen hielt das Team von Trainer Christian Feldmann seine Möglichkeiten bislang konsequent verborgen.

OSC will wahres Gesicht zeigen

Niederlagen gegen den TuS Hattingen (26:28) und VfL Eintracht Hagen 2 (30:34) stand lediglich ein Erfolgserlebnis gegenüber. Die Leistung zum 22:20 über Teutonia Riemke stellte allerdings niemanden zufrieden. Im vierten Anlauf am Freitag um 20.15 Uhr in der Halle Hacheney (Hacheneyerstr. 182, 44265 Dortmund) will der OSC nun endlich auch in den eigenen vier Wänden sein wahres Gesicht zeigen und seine gute Position in der oberen Tabellenhälfte untermauern.

Der Aufsteiger aus Recklinghausen rangiert mit 2:8 Zählern, das Spiel gegen den Spitzenreiter FC Schalke steht noch aus, auf Rang elf. Feldmann hält die Gäste, die von seinem langjährigen Teamgefährten aus Schalksmühler Zeiten, Daniel Buff, als Spielertrainer betreut werden, allerdings für stärker als die Tabelle es derzeit ausweist: "Die Leistungen der PSV stehen in keinem Verhältnis zur Punkteausbeute."

Körperbetonte 6:0-Abwehr

Seine Schützlinge erwartet eine körperbetonte 6:0-Abwehr, aus der zügig über die erste Welle in die Offensive umgeschaltet wird. Unterbunden werden muss zudem das brandgefährliche Spiel über den Kreis.

Personell stellt sich für Dortmunds Coach die Situation weiter stark eingeschränkt dar. Florian Edeling (Knieprobleme) verlängert die Ausfallliste. Eventuell aber kehrt Markus Goracy nach seinem Faserriss heute früher als erhofft zurück. Fehlen werden weiter Marc Bardischewski und Michael Wulf. Thorben Lommel steht erneut als Aushilfskraft zur Verfügung und Dennis Jörissen aus der Zweiten ergänzt den Kader.

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