Triathlon

Neue Radstrecke steigert die Attraktivität

Foto: Bodo Goeke

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Der 11. Westfalentriathlon steht vor der Tür: Am 24. Juni geht’s im Fredenbaumpark wieder los. Das Besondere dabei ist ein neuer Radkurs, der jetzt nur noch zehn statt wie bislang 20 Kilometer lang ist.

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Noch nie war die Konkurrenz so groß wie in diesem Jahr. Wenn Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau am 24. Juni im Fredenbaumpark die elfte Auflage des Westfalentriathlons anschießt, dann laufen gleichzeitig vier weitere Wettkämpfe. Und dennoch müssen sich die Jungs um Organisationsleiter Udo Antoniewicz keine wirklichen Sorgen um die Beliebtheit ihrer Veranstaltung machen: Der Sprint ist schon längst wieder ausverkauft mit 250 Athleten, in der Olympischen Disziplin gib’s noch einige Startplätze. Wer mitmachen will, sollte sich allerdings beeilen mit der Meldung.

OB Sierau gibt den Startschuss

In knapp drei Wochen heißt es nun schon zum 11. Mal „Start frei“ für rund 700 Triathletinnen und Triathleten. Für Udo Antoniewicz hat die heiße Phase längst begonnen, der tägliche Arbeitsaufwand wächst von Tag zu Tag.

Erfolgsmodelle sollte man ja bekanntlich nicht ändern. Und dennoch gibt’s in diesem Jahr eine echte Neuerung. Die Radstrecke wird auf einer zehn statt auf der bekannten 20 Kilometer langen Runde ausgefahren. Das bringe, so Antoniewicz, gleich mehrere Vorteile mit sich: „Die Attraktivität steigt, da die Zuschauer die Athleten im Sprint zweimal und auf der Olympischen Distanz viermal live sehen können. Dazu müssen die Teilnehmer nun nicht mehr das mit zahlreichen Straßenschäden versehene Teilstück vor und nach der Kanalbrücke in Schwieringhausen bewältigen. Gerade im Sonnenlicht sieht man die tiefen Löcher im Asphalt nicht“, so der erfahrene Organisator.

Der Ablauf hat sich bewährt. Am 24. Juni werden zunächst die Schüler ihre Rennen absolvieren. Ab 10.45 Uhr werden dann die Staffeln folgen. Um 11.15 Uhr wird OB Sierau den Startschuss für die Sprintdistanz geben. Über 250 Athletinnen und Athleten werden gleichzeitig die 750 m lange Schwimmstrecke im Kanal angehen, danach 20 km Rad fahren und abschließend 5 km durch den Fredenbaumpark laufen.

Beim Sprint werden auch einige Triathloneinsteiger dabei sein, die sich in einem „fit4tri“-Kurs bei den Tri-Geckos zehn Wochen lang auf ihren ersten Triathlon vorbereitet haben.

Die letzte Gruppe ist die auf der Olympischen Distanz, die ab 12 Uhr 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen bewältigen müssen. Hier wird auch wieder die Stadtmeisterschaft ausgetragen.

Internationale Besetzung am Start

Die ganz großen Namen fehlen noch in der Startliste, können aber noch kommen. Internationales Flair gibt’s dennoch. Athleten aus Puerto Rico und Skandinavien sind dabei. Und auch eine Triathletin, die zehn Jahre lang in Australien gelebt hat und nun wieder in Dortmund wohnt. Anke Meyring hat selbst im fernen Australien vom Westfalentriathlon gehört - und nun ist sie selbst am Start.

Streckenbesichtigung am Donnerstag

Für alle Interessierten bieten die Tri Geckos am Donnerstag, 7. Juni, eine Streckenbesichtigung an. Um 10 Uhr ist Treffpunkt am Bootshaus des FS98. Es werden alle Streckenabschnitte und der Ablauf durchgegangen.

Sicherlich eine absolut nützliche Angelegenheit, wird dabei auch der ein oder andere hilfreiche Tipp von erfahrenen Triathleten weitergegeben. Besonders das Verhalten in der Wechselzone ist nicht ganz einfach. Eine Anmeldung zur Streckenbesichtigung ist nicht erforderlich.

Nähere Infos gibt es auf der Veranstaltungshomepage www.westfalentriathlon.de.

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