Volleyball: Landesliga

Herren des Lüner SV sollen "als Mannschaft auftreten"

Lesedauer: 2 Minuten
Lünens Max Espeter (r.) ist von der Mitte auf die Diagonalposition gewechselt.

Lünens Max Espeter (r.) ist von der Mitte auf die Diagonalposition gewechselt.

Foto: Archivbild: Günther Goldstein

Lünen.  Der Plan ist klar: In dieser Saison soll der Aufstieg in die Verbandsliga her. Aktuell läuft für den Volleyball-Landesligisten Lüner SV alles nach Plan – ein Spiel, ein Sieg. Am Freitagabend soll gegen den TB Essen-Werden 2 der zweite folgen.

Volleyball, Landesliga 6
Lüner SV - Essen-Werden 2
Freitag, 25. September, 19.30 Uhr
Gymnasium Altlünen, Rudolph-Nagell-Straße 21, 44534 Lünen

Rebecca Keenan, Trainerin des Lüner SV, kennt die Stärken und Schwächen des Konkurrenten nicht. "Wir haben ja die Staffel gewechselt und kennen unsere Konkurrenten gar nicht", sagt sie.

Das Einzige, was sie von Essen-Werden 2 weiß, ist, dass das Team mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet ist. Darunter war ein knappes 2:3 gegen die Erste von Essen-Werrde. Die zweite Begegnung ging glatt mit 0:3 gegen Hattingen verloren.

Der Lüner SV hat erst ein mal gespielt und gegen den TSC Eintracht Dortmund mit 3:1 gewonnen. Gegen das Team, das im Anschluss gegen Essen-Werden 1 mit 3:0 gewonnen hat.

Für den Lüner SV ist es das erste Jahr, in dem es eine Kooperation mit den Herren des Werner SC gibt. Und ein Werner Spieler hat es in das Team der Lüner geschafft: Philipp Zurwieden. Er bringt neue Variabilität in die Mannschaft. "Philipp ist ein starker Mittelblocker. So kann ich Max Espeter auf der Diagonalposition einsetzen", sagt Keenan.

Sie ist mit dem aktuellen Leistungsstand ihres Teams zufrieden. Die Truppe lebe von starken Aufschlägen, sei im Schnitt größer und athletischer als die Konkurrenz und habe sich im Block verbessert.

Nur eine Sache gefällt Keenan noch nicht zu 100 Prozent. "Wir müssen noch mehr als Mannschaft auftreten", sagt sie. Sie weiß, dass sie einen Kader mit zwölf starken Spielern zusammen hat. Sie weiß auch, dass sie allen Spielern nicht die gleiche Einsatzzeit geben kann. "Trotzdem müssen wir als Team funktionieren. Wenn einer vom Feld muss, muss er seinen Kollegen gleich pushen. Das passiert bei uns noch viel zu selten", sagt Keenan.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben