Entscheidung des westfälischen Verbands-Fußballausschuss

Aufstieg in die Westfalenliga: Jubel beim Hombrucher SV

Foto: WR RALF ROTTMANN

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Eigentlich hatten nur die größten Optimisten mit einer positiven Entscheidung gerechnet.

Umso größer war die Freude beim Hombrucher SV über die Entscheidung des Westfälischen Verbands-Fußballausschusses unter dem Vorsitz von Siegfried Hirche am gestrigen Nachmittag: Der HSV spielt in der kommenden Saison in der Westfalenliga.

Damit wurde dem Antrag der Hombrucher stattgegeben, nachträglich in die Westfalenliga aufzurücken. Dort war ein Platz frei geworden, weil der SV Schermbeck nach einem Urteil des Duisburger Landgerichts nicht in die Westfalenliga absteigen muss und in der NRW-Liga bleiben kann. Die Hombrucher konnten sich mit ihren Argumenten durchsetzen, dass sie als Zweiter der Aufstiegsrunde den freien Platz für sich beanspruchen können. „Da Schermbeck in der NRW-Liga bleiben kann, steht den Hombruchern der freie Platz zu”, erklärte Tho-mas Berndsen vom Verbands-Fußballausschuss.

HSV-Vorsitzender Reinhard Kresse konnte das Glück nicht fassen: „Ich kann gar nicht sagen wie sehr ich mich freue, dass wir im Jahr unseres 100-jährigen Bestehens doch noch aufsteigen. Damit ist die Mannschaft für ihren nimmermüden Einsatz belohnt worden." Kreisvorsitzender Jürgen Grondziewski war ebenso erfreut: „Natürlich sind wir vom Kreis stolz, dass wir einen Westfalenligisten mehr in Dortmund haben. Jetzt gibt es auch in dieser Klasse ein echtes Dortmunder Duell.”

Schon am zweiten Spieltag werden die beiden Kontrahenten aufeinandertreffen. In der Begegnung gegen den ASC 09 können die Hombrucher beweisen, dass sie auch für die Westfalenliga gerüstet sind. Davon geht jedenfalls Trainer Samir Habibovic aus: „Ich halte den derzeitigen Kader für stark genug, um den Klassen-verbleib zu schaffen, im übrigen werden wir die Augen offen halten, ob sich noch die eine oder andere Verstärkung findet”, schließt er weitere Neuzugänge nicht aus.

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