Fußball: Oberliga Westfalen

ASC-Torwart Held: "Wollen da oben nicht mehr weg"

Mit seinen Vorderleuten ein Garant für wenig Gegentore: ASC-Torhüter Jan Held (2.v.r.).

Mit seinen Vorderleuten ein Garant für wenig Gegentore: ASC-Torhüter Jan Held (2.v.r.).

Foto: Laryea

Dortmund.  Fünfmal stand während dieser Saison beim Fußball-Oberligisten ASC 09 Dortmund die Null, am Sonntag sogar gegen Arminia Bielefeld II, ein offensivstarkes Team (0:0). Das ist auch ein Verdienst von Jan Held (24). Der Torwart des Tabellenzweiten spricht mit Alexander Nähle über die neue Stabilität.

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Ihre Mannschaft hat zwar bereits während der vergangenen Saison die Defensivleistungen verbessert. Doch jetzt hält der ASC bis auf wenige Aussetzer komplett dicht. Was macht Sie so stark?

Meine Vorderleute machen das richtig gut. Maurice Buckesfeld beispielsweise ist die Ausbildung beim BVB und Schalke anzumerken. Nico Wolters außen ist ein kleiner Giftzwerg. Dass er so einschlägt, freut mich. Aber ich kann eigentlich auch alle Vorderleute loben.


Und Sie?

Ich fühle mich körperlich topfit. Das liegt am intensiven Training. Torwarttrainer David Ringel bringt uns zweimal die Woche richtig weiter. Und dann nehmen wir noch am normalen Training bei. Da geht es immer zur Sache.


Sie haben besonders durch Leon Broda einen starken Konkurrenten erhalten. Stört oder motiviert das?

Das spornt mich noch mehr an. Ich kann es mir nicht erlauben, mal zwei schlechte Spiele zu machen. Dann nimmt der Trainer mich raus. Das möchte ich unbedingt vermeiden.

Was hat sich insgesamt am ASC-Spiel verändert, so dass Sie erst 13 Gegentore in zehn Spielen kassierten? Vor mehr als einem Jahr gab es Phasen, in denen sie diese Trefferanzahl in drei oder vier Partien beisammen hatten …

Wir haben bereits in der Vorbereitung sehr großen Wert auf die Defensive gelegt, weil uns die vielen Gegentore fast eine Liga tiefer gebracht haben. Wir haben das deutlich verbessert und schalten gefährlich um und machen vorne unsere Tore, meistens zumindest.

Und jetzt geht es nach Gütersloh …

Wo wir auf Sieg spielen, damit wir an den am Sonntag spielfreien 1. FC Kaan-Marienborn auf zwei Punkte herankommen.


Sie fühlen sich da oben also ziemlich wohl. Oder?

Natürlich. Ich möchte da nicht weg. Damit, dass wir so gut stehen, haben wohl die Wenigsten gerechnet. Wir wollen unsere gute Position halten.

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