Handball

MTV Dinslaken will Aufwärtstrend in Essen bestätigen

Nicht nur rot sehen wollen Maximilian Reede und der MTV Rheinwacht am Sonntag in Essen.

Nicht nur rot sehen wollen Maximilian Reede und der MTV Rheinwacht am Sonntag in Essen.

Foto: Arnulf Stoffel / FUNKE Foto Services

Dinslaken.  Handball-Regionalligist MTV Rheinwacht Dinslaken ist bei der TuSEM-Reserve in Essen gefordert. Keeper Banning fällt wohl wieder länger aus.

Nach drei Siegen in den letzten fünf Auftritten hat der MTV Rheinwacht seine Chancen deutlich erhöht, auch in der kommenden Saison Regionalliga-Handball in Dinslaken anbieten zu können. Von Entwarnung im Abstiegskampf kann aber wahrlich keine Rede sein, im Gegenteil: Nach dem 27:20-Erfolg des Konkurrenten TV Jahn Köln-Wahn in der vorverlegten Partie gegen die TSV Bonn rangiert das Team von Trainer Harald Jakobs wieder auf dem vorletzten und damit einem Abstiegsplatz. Umso wichtiger wäre es für den MTV (13./9:23 Punkte), am Sonntag bei der Reserve der TuSEM Essen (8./16:16) etwas Zählbares mitzunehmen. Los geht es auf der Margarethenhöhe um 17 Uhr.

„Es ist ein weiteres Endspiel und die Gegner sind eigentlich fast schon egal: Wir müssen überall versuchen zu punkten“, bringt es MTV-Coach Harald Jakobs auf den Punkt. „Die Konkurrenz lässt nicht locker und schenken wird uns keine Mannschaft etwas.“

Guter Draht für 60 Minuten auf Eis gelegt

Auch nicht die Essener, zu denen die Dinslakener einen guten Draht pflegen. Viele Spieler kennen sich seit Jahren. Zum Ende der vergangenen Saison leistete TuSEM dem MTV Schützenhilfe im Meisterschaftsrennen. Von all’ dem wird am Sonntag auf dem Parkett zumindest während der Spielzeit wenig bis gar nichts zu sehen sein.

„Wir sind in der Vorbereitung in Essen böse unter die Räder gekommen“, erinnert sich Jakobs. Das 29:29 im Hinspiel in Dinslaken war lange Zeit der einzige Heimzähler der Dinslakener. „Essen hat zahlreiche junge, gut ausgebildete Spieler, die Tempo machen können und konditionsstark sind. Vielleicht bekommen sie auch noch Unterstützung aus dem Zweitliga-Kader“, so der MTV-Trainer. „Trotzdem haben wir es in der Hand, wie wir dort auftreten. Wenn wir dort weitermachen, wo wir gegen Aldekerk aufgehört haben, können wir auch in Essen etwas holen. Dazu muss natürlich auch die Einstellung zu einhundert Prozent stimmen.“

Leider überhaupt nicht stimmt es im Rücken von Marco Banning. „Vielleicht wird er mit seinen Bandscheibenproblemen in dieser Saison gar nicht mehr spielen“, nimmt der Trainer den MTV-Fans die Hoffnung, dass der in der letzten Saison so starke Schlussmann noch einmal zum Ass im Abstiegskampf-Ärmel der Dinslakener werden könnte. So hüten wieder Nils Ahlendorf und Dominik Köller den Kasten, Youngster Luca Steffel steht Gewehr bei Fuß.

Trainerfrage „spätestens übernächste Woche“ beantwortet

Ebenfalls wegen Rückenbeschwerden muss Robert Jakobs weiterhin passen. Christoph Enders konnte erkältungsbedingt seit Dienstag nicht mehr trainieren und hat neben seinem lädierten Ellenbogen eine weitere gesundheitliche Baustelle am Kreis. Immerhin ist Mirko Krogmann wieder eine ganz wichtige Alternative auf Halbrechts, der Linkshände hat nach seiner Knöchelverletzung voll mittrainiert.

Nicht gerade das Lieblingsthema im Abstiegskampf beim MTV ist derzeit noch die Trainerfrage für die kommende Saison. „Da wird es spätestens übernächste Woche eine Entscheidung geben“, kündigt Harald Jakobs an.

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