Volleyball

VfL Telstar Bochum: Der Wiederaufstieg ist nicht das Ziel

Lukas Kastien (M.) bleibt Spielertrainer beim VfL Telstar Bochum.

Lukas Kastien (M.) bleibt Spielertrainer beim VfL Telstar Bochum.

Foto: Joachim Hänisch / FUNKE Foto Services

Bochum.  Am Wochenende starten die Volleyballer in die Saison. Bei den Bochumer Teams hat es zahlreiche Veränderungen gegeben. Auch bei den Trainern.

Für das Oberliga-Team der VfL Telstar Bochum startet die neue Saison eine Woche später als für die anderen Teams. Die erste Partie gegen Paderborn wird aufgrund von Spielermangels beim Gegner verschoben. Das kommt Lukas Kastien, der in der kommenden Spielzeit wieder in Doppelfunktion als Spieler und Trainer agieren wird, aufgrund der kurzen Vorbereitung gelegen.

„Wir haben erst nach den Sommerferien richtig mit dem Training anfangen können. Zudem ist unser Kader derzeit etwas dünn besetzt.“ Mit Michel Wilmes und Paul Drecker haben zwei Spieler die Mannschaft verlassen. Neue Spieler konnten noch nicht vorgestellt werden. Zudem ist Jonas Kastien aktuell verletzt und Milen Marinov muss beruflich bedingt etwas kürzer treten. Da beim Training oft nur wenige Spieler sind, trainiere man viel in Kleingruppen und könne so an den individuellen Defiziten arbeiten, sagte Kastien. „Trotz oder wegen des kleinen Kaders haben wir einen guten Teamgeist.“ Kastien freut sich auf die anstehende Saison, die er als „Konsolidierungsjahr“ bezeichnet. Der Wiederaufstieg sei nicht das Ziel, sondern man wolle die Heimspiele gewinnen und eine ruhige Saison spielen.

Traum ist der Aufstieg

Nachdem die Telstar-Frauen den Klassenerhalt vergangene Saison recht knapp erreicht haben und einige Spielerinnen das Team verlassen haben, startet das Team von Alessandro Manfrin mit vielen Zugängen in die Oberliga-Spielzeit. Auch, wenn die Kennenlernphase bei weitem noch nicht abgeschlossen sei, mache sich die Mannschaft schon recht gut, so Manfrin. Sein Traum wäre in den kommenden Jahren um den Aufstieg zu spielen, doch noch seien die Spielerinnen nicht so weit.

In der Vorbereitung absolvierte Telstar ein Turnier in Datteln, bei dem der letztjährige Tabellensiebte noch einige Schwächen beim Aufschlag und in der Abwehr offenbarte. Zudem ging es für die Mannschaft nach Holland in ein Trainingslager. Neben den spielerischen Inhalten sollte dort vor allem der Zusammenhalt gefördert werden. Zum Abschluss der Vorbereitung stand ein weiteres Turnier mit der zweiten Telstar-Mannschaft an. Die Saison startet mit einem Heimspiel gegen Borken-Hoxfeld II (Sa., 19 Uhr, Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule).

Grumme will den Aufstieg

In der Verbandsliga der Männer peilt Eintracht Grumme die ersten beiden Plätze an. Trainerin Karina Zuk möchte nach dem Abstieg den direkten Wiederaufstieg. Allerdings erwartet sie aufgrund der vieler Zugänge einen holprigen Start. „Wir haben noch etwas Abstimmungsschwierigkeiten.“

Kein Wunder, denn der halbe Kader kam vor der Spielzeit neu zur Eintracht. Die meisten der sechs Zugänge sind erst Anfang 20 und müssen sich an das neue System anpassen. „Das Training macht Spaß und vieles funktioniert auch schon“, sagt Zuk. Den Saisonstart bei Bocholt II (Sa., 19 Uhr) werden Julian Neises und Peter Grote-Caspari verletzt verpassen. Letzterer fällt vermutlich den ersten Monat der Spielzeit aus. Für ihn werden Thimo Böcker und Sebastian Ritter, der aus Hattingen kam und die Frauen des TB Höntrop trainiert, die Zuspielerposition übernehmen.

Veränderungen bei TB Höntrop

Nach zwei Jahrzehnten im Verein und fast fünf Jahren als Trainer des Frauenteams des TB Höntrop Frauen ist Christian Klomfaß in der Sommerpause zurückgetreten. Für ihn übernimmt sein Co-Trainer Sebastian Ritter. Klomfaß sah nach der vergangenen Saison, die Höntrop auf dem dritten Platz beendete, den richtigen Zeitpunkt, um aufzuhören.

Auch auf dem Feld ist einiges neu beim Verbandsligisten. Mit Sarah Drzymala kam eine neue Außenannahmespielerin. Dazu wird Maria Monserrath Cerdas Serrano aus Costa Rica, die in der abgelaufenen Spielzeit bereits mittrainierte, die Liberoposition verstärken. Für die gleiche Position rückt auch Marie Röhrig aus der dritten Mannschaft hoch. Da mit Donika Ramabaja, Franziska Kaiser und Elena Schmitz drei Spielerinnen die ersten Monate der Saison verpassen werden, hilft Laura Pietsch zu Beginn der Spielzeit aus. Danach wird sie Höntrop weiterhin auf Abruf zur Verfügung stehen. In der vergangenen Rückrunde half sie schon bei den Telstar-Frauen aus.

Aufgrund der vielen Ausfälle erwartet Ritter einen schwierigen Saisonstart. Das erste Spiel absolviert Höntrop am Sonntag, um 17 Uhr im Sportzentrum Westenfeld gegen Gelsenkirchen.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben