Jugendfußball

VfL-Talente wollen gegen Leverkusen stürmischer sein

Kapitän und Kämpfer: Tom Baack,

Foto: Dietmar Wäsche

Kapitän und Kämpfer: Tom Baack, Foto: Dietmar Wäsche

Nach dem 0:0 gegen Schalke ist bei der U19 die Offensive gefragt. Die U17 will raus aus der Kris

Für Bochums A-Junioren geht es nach dem Derby gegen Schalke zum nächsten Spitzenspiel der U19-Bundesliga: In Leverkusen wollen die VfL-Talente ihre Serie fortsetzen und ungeschlagener Tabellenführer bleiben (Samstag, 12 Uhr). „Mit dieser Serie im Rücken lässt es sich sicher etwas leichter spielen“, meint VfL-Trainer Jens Rasiejewski: „Das ändert aber nichts daran, dass wir spielerisch und mental wieder eine Höchstleistung abrufen müssen.“

Der VfL hat die ersten fünf Saisonspiele allesamt gewonnen, unter anderem gegen Borussia Dortmund. Am vergangenen Samstag beim 0:0 gegen Schalke ließen die Bochumer erstmals zwei Zähler liegen. Im Heimspiel gegen S04 stimmte vor allem die Defensivarbeit. Jungprofi Tom Baack führte aus der Innenverteidigung die Mannschaft mit vorbildlichem Einsatz an, die anderen zogen ebenso stark mit. Mit erst drei Gegentoren gehört die Defensive auch zu den besten der Liga.

In der Offensive (12 Treffer) ist es eigentlich ähnlich, aber gegen die dicht gestaffelten Schalker gelang dem VfL erstmals in dieser Saison kein Tor. „Die Defensive war der Schlüssel gegen Schalke, aber es wäre schön, wenn gegen Leverkusen beides stimmt“, sagt Rasiejewski, der den vergangenen und den kommenden Gegner ungern vergleichen möchte: „Jedes Spiel stellt uns vor eine neue Aufgabe. Leverkusen kommt mehr über das Kollektiv und hat ein starkes Kurzpassspiel. Wir müssen gut sortiert sein und die wenigen Räume nutzen.“

B-Junioren wollen sich befreien

Während die U19 an der Spitze der Tabelle steht, kämpfen die B-Junioren des VfL darum, nicht noch weiter abzustürzen. Nach drei Niederlagen und einem Remis zum Auftakt, sollte der Sieg gegen Duisburg die Trendwende bedeuten. Doch am vergangenen Spieltag gab es gegen den bislang sieglosen Hombrucher SV ein ernüchterndes 0:2. Am Samstag gegen Köln (11 Uhr, Hiltroper Str.) wäre wohl schon ein Remis ein Erfolg, drei Punkte wären aber nötig, um nicht komplett den Anschluss ans Mittelfeld zu verlieren.

Der VfL steht auf Platz 11 nur knapp über dem Strich, der FC Köln ist Vierter. „Wir wollen in der jetzigen Situation nicht zu sehr auf den Gegner schauen, sondern mehr auf uns: Wir müssen mit der richtigen Einstellung ins Spiel gehen“, sagt VfL-Trainer Christian Mollocher: „Die Jungs müssen verstehen, dass sie auch eine Pflicht haben, alles aus sich rauszuholen.“ Hinter einigen Spielern steht noch ein Fragezeichen, Folarin Williams fällt aus.

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