Frauenfußball

VfL Bochum II: Mit zehn Neuen in eine sorgenfreie Saison

Gleich zum Auftakt kommt es zum Derby: Die Fußballerinnen des VfL II (blau) spielen am Sonntag gegen Höntrop.

Gleich zum Auftakt kommt es zum Derby: Die Fußballerinnen des VfL II (blau) spielen am Sonntag gegen Höntrop.

Foto: Gero Helm / FUNKE Foto Services

Bochum.  Mit zehn Zugängen hat sich Westfalenligist VfL Bochum II verstärkt. Die Fußballerinnen starten am Wochenende mit einem Derby in die Saison.

Am kommenden Wochenende starten die Fußballerinnen des Westfalenligisten VfL Bochum II in die neue Spielzeit und treffen dabei direkt im Derby auf den SV Höntrop (15 Uhr, Preins Feld 3). „Das ist natürlich eine schwieriges Auftaktspiel“, sagt Frauen- und Mädchenkoordinator Willi Wernick vor dem stadtinternen Duell.

Extra-Schichten am langen Trainingswochenende

Doch die Bochumerinnen legten vor dem Ligastart noch eine Extraschicht ein und absolvierten am vergangenen Wochenende ein Trainingswochenende. Freitag und Samstag wurde trainiert, am Sonntag stand der letzte Test gegen den SV Allner-Bönen auf dem Programm, das der VfL mit 5:0 für sich entschied.

Die neu formierte Mannschaft muss sich einspielen

„In der Vorbereitung ging es neben den konditionellen Grundlagen vor allem darum, dass sich die neu formierte Mannschaft einspielt und das Zusammenspiel entsprechend verbessert“, fasste Wernick kurz die Inhalte zusammen, die das Trainerteam Laura Marienfeld und Alessandro Nikosia vorgegeben hat.

Gleich zehn neue Spielerinnen im Kader des VfL II

Gleich zehn neue Spielerinnen mussten nämlich in die Mannschaft integriert werden. Neu dabei sind Anna Fuhrmann (DJK Wacker Mecklenbeck), Mayra Arguelles-Sauert (SuS Niederbonsfeld), Josephine Lingnau (FC Iserlohn), Saskia Kreuz, Lea Hilbrich und Nina Vandery (alle drei Concordia Flaesheim), Annika Neil (SC Fortuna Köln), Yurina Enjo (MTK Lodsz sowie aus der eigenen U17 Nora Hensing und Leutrime Emini.

Das Ziel: Nicht wieder Zittern im Abstiegskampf bis kurz vor Schluss

„Wir haben jetzt viele junge Spielerinnen in der Mannschaft, aber auch etablierte Spielerinnen wie zum Beispiel Kapitän Deborah Diekmann“, sagt Wernick. „Am Anfang wird es vornehmlich um die Frage gehen, wie sich die Mannschaft zusammengefunden hat.“ Mit einer genauen Standortbestimmt hält sich Wernick noch zurück. Fest steht allerdings, „dass wir hoffen, nicht wieder bis zum Ende im Abstiegskampf zu stecken und eine ruhigere Saison zu spielen, in der wir uns im Mittelfeld aufhalten.“

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben