Frauenfußball

VfL Bochum düpiert den Spitzenreiter Bielefeld mit 5:1

Gizem Kilic (am Ball) erzielte für den VfL Bochum drei Treffer und war damit maßgeblich am Erfolg über Spitzenreiter Arminia Bielefeld beteiligt. Foto:Dietmar Wäsche

Gizem Kilic (am Ball) erzielte für den VfL Bochum drei Treffer und war damit maßgeblich am Erfolg über Spitzenreiter Arminia Bielefeld beteiligt. Foto:Dietmar Wäsche

Zwei Gesichter zeigen die Fußballerinnen des VfL Bochum in dieser Saison. Gegen den Tabellenführer erwischen sie einen Sahne-Tag.

VfL Bochum -
DSC Arminia Bielefeld 5:1 (3:0)

VfL: Plehn - Olgemann, Lümmer, Meißner, Demirovski - Kilic, Angrick, Heep, Wilhelm - Özkanca (73. Breuer), Vogt (46. Cipriano)

Tore: 1:0 Kilic (4.), 2:0 Wilhelm (37.), 3:0 Kilic (41.), 3:1 (67.), 4:1 Eigentor (73.), 5:1 Kilic (87.)

„Man kann gegen den Letzten verlieren, aber auch gegen den Ersten gewinnen.“ Das hatte VfL-Trainer Paul Müller vor dem Spiel gegen Spitzenreiter Bielefeld gesagt und damit Recht behalten. „Ich bin so stolz auf meine Mannschaft“, sagte er nach dem klaren Erfolg.

Die Bochumerinnen gingen mit einem Höchstmaß an Einstellung und Motivation in die Partie, wollten den Sieg gegen den Aufstiegskandidaten unbedingt. Der erste Schritt in diese Richtung gelang den Blau-Weißen dann schneller als die meisten gedacht hätten. Bereits nach vier Minuten klingelte es im Netz der Gäste, Gizem Kilic erzielte ihren ersten Treffer der Partie.

Ein wichtiger Treffer vor der Pause

Noch entschlossener machte der VfL schließlich weiter, kombinierte nach etwas mehr als einer halben Stunde wie im Lehrbuch: Über Lynn Olgemann und Gizem Kilic kam der Ball zu Mara Wilhelm, das 2:0. Tor Nummer drei ließ nicht lange auf sich warten, Kilic erzielte ihren zweiten Treffer. „Das war vor der Pause noch einmal ein ganz wichtiger Treffer“, meinte Müller.

Kilic setzt dem Sieg das Krönchen auf

In der zweiten Hälfte investierte Bielefeld mehr und erzielte das 1:3 (67.). Doch kurz darauf machten die Gäste ihre Hoffnungen selbst zunichte und schenkten den Bochumerinnen per Eigentor das 4:1. „Wir haben in der zweiten Hälfte ordentlich Paroli geboten und uns als Mannschaft präsentiert“, lobte Müller, der seine Vorgaben auf den Punkt umgesetzt sah. Und weil alle guten Dinge bekanntlich drei sind, setzte Kilic mit ihrem dritten Treffer dem deutlichen VfL-Sieg das Krönchen auf.

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