Jugendfußball

U19 des VfL Bochum will sich die Krone aufsetzen

Im Halbfinale bezwang Moritz Römling mit dem VfL den Favoriten BVB mit 4:2. Foto: DietmarWäsche

Im Halbfinale bezwang Moritz Römling mit dem VfL den Favoriten BVB mit 4:2. Foto: DietmarWäsche

Hiltrop.   Im Finale des Westfalenpokals fordert Außenseiter Eintracht Dortmund den VfL Bochum heraus. Die U19 des VfL sehnt sich nach dem Pokal-Triumph.

In der Liga ist die Saison beim VfL nicht ganz nach Maß verlaufen, mehr als Platz vier ist nicht mehr drin. Dafür können die Bochumer im Westfalenpokal ihr Meisterstück machen: An diesem Mittwoch, 1. Mai, empfängt die U19 den TSC Eintracht Dortmund zum Finale (12 Uhr, Hiltroper Straße 240). „Wir sind alle heiß auf dieses Spiel und wollen uns im Pokal die Krone aufsetzen“, sagt Trainer Alexander Richter.

Vogt, Ostrzolek, Rzatkowski waren die Sieger 2009

Der letzte Pokalgewinn einer A-Jugend des VfL, insgesamt gab es sieben, liegt schon zehn Jahre zurück: In der Saison 2008/09 holte das Team unter Trainer Dariusz Wosz den Titel. Aus der Mannschaft machten zahlreiche Talente später ihren Weg, darunter Kevin Vogt (TSG Hoffenheim), Matthias Ostrzolek (Hannover 96) und Marc Rzatkowski (New York Red Bull). Jetzt können die aktuellen Talente sich ihr eigenes Denkmal setzen. Außerdem würde sich die U19 damit die Qualifikation für den DFB-Pokal 2019/20 sichern.

Der VfL ist der klare Favorit

Der VfL geht als klarer Favorit gegen den Westfalenliga-Siebten ins Rennen, der einer der Partnervereine des Talentwerks ist. Die Eintracht, die auf ihrem Weg ins Finale die Bundesligisten Münster und Schalke ausgeschaltet hat, ist den Bochumern gut bekannt. „Wir wollen den Cup unbedingt holen, aber wir müssen auf der Hut sein. Wenn einer meint, er müsste den Gegner unterschätzen, dann ist er falsch gewickelt“, mahnt Richter. „Wir brauchen in diesem Spiel höchste Laufbereitschaft und Aggressivität.“

Im Endspiel kann der Trainer wieder auf Julian Franke und Julian Schmidt zurückgreifen, hinter dem Einsatz von Maxwell Gyamfi steht noch ein kleines Fragezeichen. Nicht mit dabei sind Stelios Kokovas und Armel Bella-Kotchap, die bei der Profi-Mannschaft bleiben.

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