Handball - Verbandsliga

Teutonia Riemke verliert mit 18:29 gegen die HSG Gevelsberg

Jan Segatz (M.) verlor mit Teutonia Riemke das Heimspiel gegen die HSG Gevelsberg-Silschede mit 18:29.

Jan Segatz (M.) verlor mit Teutonia Riemke das Heimspiel gegen die HSG Gevelsberg-Silschede mit 18:29.

Foto: Carsten Klein / FUNKE Foto Services

Bochum.  Teutonia Riemke hat in der Handball-Verbandsliga auch sein zweites Spiel verloren. Gegen die HSG Gevelsberg gab es ein 18:29 (9:14).

Kurz vor dem Ende des Spiels wollte sich Dennis Wahlers das Geschehen auf dem Feld nicht mehr im Stehen ansehen. Der Trainer der Verbandsliga-Handballer von Teutonia Riemke setzte sich zu den Wechselspielern auf die Bank. Der Perspektivwechsel half nicht. Sein Team konnte gegen die HSG Gevelsberg-Silschede nur eine Hälfte halbwegs mithalten. Da stand es 9:14. Am Ende unterlag das Wahlers-Team einem der Aufstiegsfavoriten der Liga mit 18:29.

Es war die zweite klare Niederlage in Folge für die Riemker. Zum Auftakt hatten sie beim TuS Bommern mit 26:38 verloren. Dass das Auftaktprogramm für die Riemker kaum schwerer hätte sein können, wusste Wahlers schon vor dem ersten Torwurf der Saison. Bommern und Gevelsberg wurden von den Trainern der Liga am häufigsten auf die Frage genannt, wer für sie zu den Aufstiegsfavoriten zählt.

Erste Hälfte ist okay

In und gegen Bommern war das Spiel für die Riemker bereits nach dem ersten Abschnitt verloren. Gegen Gevelsberg sah es nach den ersten 30 Minuten noch nicht nach einer neuerlich so hohen Niederlage aus. Zwölf Minuten reichten Gevelsberg dann aber aus, um das Spiel zu entscheiden. Wobei die Riemker kräftig mithalfen. Gleich beim ersten Angriff nach dem Seitenwechsel landete der Ball im Seitenaus. Gevelsberg traf im Gegenzug zum 15:9. Den zweiten Riemker Angriff beendete Gevelsbergs Torwart Christian Scholz. Er fing den Wurf aus dem Rückraum von Moritz Freitag, das ist die Höchststrafe im Handball.

Ähnlich ging das Spiel weiter. Leichter Fehler Riemke, leichtes Tor Gevelsberg, das in Christopher Schrouven, Sebastian Breuker und Björn Rauhaus die auffälligsten und treffsichersten Akteure hatte. Über 16:10 und 17:10 hieß es nach 42 Minuten 22:11 für die Gevelsberger. Das Spiel war entschieden. Die Gevelsberger strahlten von jeder Position Torgefahr aus. Die Riemker waren auf jeder Position leicht ausrechenbar und leicht zu stoppen.

Komplett den Faden verloren

Wahlers blieb an diesem Tag nicht viel mehr übrig, als die Übermacht des Gegners anzuerkennen. Obwohl er von seiner Mannschaft nach noch halbwegs guter erster Halbzeit etwas mehr erwartet hätte. „Im zweiten Abschnitt haben wir im Angriff aber komplett den Faden verloren. Wir haben zu viel aus dem Stand gespielt und zu viele Abschlüsse über den starken Innenblock der Gevelsberger versucht. Wir sind auch nicht mehr ins Tempo gekommen.“

Punkte gegen Bommern oder Gevelsberg hatten die Riemker aber auch nicht zwingend eingeplant. Die Spiele gegen die Mannschaften gegen die das Wahlers-Team Punkte holen kann und letztlich auch muss, kommen noch.

Nächstes Spiel gegen die PSV Recklinghausen

Nächste Woche hat Riemke spielfrei, dann geht es im nächsten Heimspiel am 5. Oktober gegen die PSV Recklinghausen. Das sollte ein Gegner auf Augenhöhe für die Riemker sein. Die Recklinghäuser sind mit einer Niederlage gegen die TG RE Schwelm und einem Remis gegen die SGSH Dragons II in die Saison gestartet.

Riemke: Olschinka, Zok – Schörmann (1), Bartel, Czerkowski (2), Mazurek (1), Segers, Komisarek (4/1 Siebenmeter), Kogel (1), Olschinka (1), Freitag (2), Dworak (1), Kohlenbach (3), Krüger (2/2)

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