Westfalenliga

Hordel hofft im Derby gegen Wanne-Eickel auf die Wende

Wollen sich durchsetzen: Marcel Erdelt (r.) und seine Hordeler. Foto:Gero Helm

Wollen sich durchsetzen: Marcel Erdelt (r.) und seine Hordeler. Foto:Gero Helm

Hordel.   Wanne-Eickel ist 2019 noch unbesiegt in der Westfalenliga, die zuletzt kriselnden Hordeler wollen das ändern. Wiemelhausen muss beim Topteam ran.

Der DSC Wanne-Eickel ist am Sonntag zum Derby an der Hordeler Heide zu Gast (15 Uhr), diesmal trennen die beiden Teams jedoch Welten: Während Hordel auf den ersten Sieg im neuen Jahr wartet und auf Platz zwölf den Abstiegsrängen gefährlich nahe kommt, sind die Wanne-Eickeler 2019 unbesiegt und haben sich auf Platz vier festgesetzt. Um wieder in die Spur zu kommen, muss die Zajas-Elf vor allem die Defensive stabilisieren.

„Wir haben ständig Fehler drin, die müssen wir in der Häufigkeit abstellen“, fordert Manager Jörg Versen: „Alle müssen eine Schippe drauf legen, hundert Prozent Galligkeit und Erfolgsbesessenheit an den Tag legen.“ In den vergangenen Spielen zeigte die DJK gegen Finnentrop (3:3) und Erkenschwick (1:4) gute Ansätze, riss sich diese aber am Ende selbst ein. Ganz Hordel wünscht sich nun den ersten Sieg des Jahres.

Im Hinspiel gab es ein Spektakel

„Dafür müssen wir das Visier hochfahren und von der ersten bis zur letzten Minute eine konzentrierte Leistung auf den Platz bringen“, sagt Versen und warnt vor dem Gegner: „Die sind richtig gut in Tritt.“ Auswärts hat Wanne-Eickel zuletzt sogar in Meinerzhagen gewonnen.

Das Publikum an der Hordeler Heide darf jedenfalls auf viele Tore hoffen, immerhin endete das Hinspiel 7:4 für die DJK, und beide Teams gehören zu den Offensivstärksten der Liga. Die Zajas-Elf hat mit 48 Treffern (Wanne-Eickel: 42) die Nase vorne, doch die Gäste haben sich öfter für den Aufwand belohnt.

Meinerzhagen profitiert von Nuri Sahin

Concordia Wiemelhausen tritt am Sonntag den Weg zu einer schwierigen Auswärtspartie an, es geht zum Tabellenzweiten Meinerzhagen (15 Uhr). „Das ist der Überflieger der Liga, die haben viel Qualität im Kader“, zollt Trainer Jürgen Heipertz Respekt: „Wir fahren da als klarer Außenseiter hin, aber wir wollen für eine Überraschung sorgen.“

In Meinerzhagen mischt Bremens Profifußballer Nuri Sahin hinter den Kulissen mit, entsprechend sind finanzielle Mittel vorhanden, der Kader ist mit großen Namen gespickt. Im Winter wurde unter anderem Ron Berlinski aus Hordel verpflichtet, der Aufstieg soll unbedingt gelingen. Doch im neuen Jahr haben die Sauerländer zu Hause zwei bittere Niederlagen gegen Wanne-Eickel und Finnentrop kassiert. Von der kleinen Krise hofft nun auch Wiemelhausen zu profitieren.

Wiemelhausen ist 2019 noch sieglos

„Wir gehen in das Spiel, um zu gewinnen, aber wir müssen einen guten Tag erwischen“, sagt Heipertz, dessen Team im neuen Jahr noch ohne Sieg ist. Zuletzt in Iserlohn setzte es ein 0:2, davor sprangen zwei Remis heraus.

Hoffnung macht die Personalsituation, nur Dennis Gumpert ist noch verletzt. „Das heizt den Konkurrenzkampf an und wirkt sich positiv auf die Leistung aus. Die Jungs sind gut drauf“, erzählt Heipertz: „Wir sind gut vorbereitet

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