Fußball Bezirksliga

FCA feiert 3:1-Sieg über Linden

Steuerte einen Treffer zum Sieg des FCA in Linden bei: Jassin Bousouf (rechts), hier im Zweikampf mit Elias Trewin. 

Steuerte einen Treffer zum Sieg des FCA in Linden bei: Jassin Bousouf (rechts), hier im Zweikampf mit Elias Trewin. 

Foto: Dietmar Wäsche

Adler Riemke hat nur noch einen Punkt Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Patrick Polanik und Nils Niemeier sichern Sieg für Kaltehardt

CSV SF Bochum-Linden – FC Altenbochum 1:3 (0:1). „Eigentlich war die Partie recht ausgeglichen. Altenbochum war nur ein kleines bisschen besser als wir“, erklärte CSV-Trainer Stefan Grummel. Sein Team hatte zwar weniger Ballbesitz als die Gäste, erspielte sich aber dennoch recht schnell die ersten guten Kontermöglichkeiten. „Leider haben wir die aber überhaupt nicht gut ausgespielt“, berichtete Grummel. Altenbochum präsentierte sich zielsicherer und ging durch Jassin Bousouf bereits nach knapp einer halben Stunde mit 1:0 in Front.

„Leider haben wir dann einmal nicht aufgepasst und uns so prompt den Ausgleich gefangen“, sagte FCA-Coach Frank Rinklake. Nach dem Ausgleich und einigen taktischen Umstellungen Rinklakes agierte sein Team jedoch wieder deutlich sicherer und legte noch zwei weitere Treffer nach: 3:1.

„Das war ein sehr emotionales Spiel. Wir haben uns extrem gut in die Partie reingekämpft und deshalb auch verdient gewonnen“, resümierte Rinklake.

Tore: 0:1 Bousouf (29.), 1:1 Wiebel (65.), 1:2 Reinmöller (88.), 1:3 Ogbonna (90.+2)

TuS Stockum – DJK Adler Riemke 1:1 (0:0). „Wir hätten heute locker mit 6:2 gewinnen können. Leider hatten wir im Abschluss aber nicht das nötige Glück“, berichtete der Geschäftsführer der Adler, Daniel Fehrholz.

Immer wieder erspielte sich sein Team aussichtsreiche Gelegenheiten, scheiterte jedoch entweder am eigenen Unvermögen oder dem stark aufgelegten Torwart der Gastgeber, Simon Borgloh. Riemke hat durch das Unentschieden nun nur noch einen Zähler Vorsprung auf die Abstiegsplätze. „Ich bin dennoch felsenfest davon überzeugt, dass wir in der Liga bleiben“, so Fehrholz.

Tore: 0:1 Heider (72.), 1:1 (82.)

TuS Kaltehardt – SV Herbede 2:1 (2:0). Wichtiger Sieg für den TuS Kaltehardt. „Die erste Halbzeit war in Ordnung. Ab der 60. Minute war es dann ein ziemlicher Sommerkick“, sagte der Geschäftsführer Kaltehardts, Daniel Wilde. Bereits nach knapp 20 Minuten erzielte Patrick Polanik den ersten Treffer, nur wenig später legte Nils Niemeier einen weiteren nach. „Unsere Jungs sind nach der Pause dann immer müder geworden. Herbede hat das gut ausgenutzt“, berichtete Wilde. Die Wittener erhöhten kurz vor Abpfiff noch einmal den Druck und erzielten den Anschluss - ein weiterer Treffer gelang den Gästen jedoch nicht.

Tore: 1:0 Polanik (18.), 2:0 Niemeier (34.), 2:1 (89.)


SV Höntrop – SF Wanne 0:2 (0:1). Weiterhin kein Erfolgserlebnis für die bereits abgestiegenen Höntroper. „Ich komme mir heute wirklich betrogen vor. Beiden Treffern ist eine klare Fehlentscheidung des Schiris vorausgegangen“, berichtete Höntrops Trainer Martin Baß, dessen Team sich selbst jedoch lediglich Halbchancen erspielen konnte. „In der Box waren wir nicht zwingend genug“, so Baß.

Tore: 0:1 (14.), 0:2 (77.)

SW Eppendorf – TuS Hattingen 2:1 (2:0). Eppendorf marschiert weiter. Nach dem zweiten Sieg in Folge fehlt dem Team von SWE-Coach Sergio Allievi nun nur noch ein Punkt bis zum rettenden Ufer. „Folglich war das ein extrem wichtiger Sieg für uns. Die ganze Mannschaft hat sich stark in das Spiel reingeworfen“, berichtete der Sportliche Leiter der Gastgeber, Andreas Merder. Bitter nur für ihn: Kurz vor Schluss sah sein Torschütze Tim Schulte wegen einer vermeintlichen Tätlichkeit Rot.

Tore: 1:0 Schulte (22.), 2:0 Sassenroth (29.), 2:1 (71.)


SC Weitmar 45 – TuS Harpen 1:3 (0:2). „Das war ein verdienter Sieg für Harpen. In der ersten Halbzeit haben wir so gut wie alles vermissen lassen“, sagte SC-Trainer Axel Sundermann. Die Harpener indes begannen sehr stark, agierten deutlich galliger als die Gastgeber und erzielten folgerichtig recht schnell die ersten beiden Treffer. „Man hat gemerkt, dass wir heute unbedingt den Dreier mitnehmen wollten. Das Spiel hat Spaß gemacht“, sagte Harpens Trainer Ingo Bredenbröcker. Zwar erzielte Weitmar kurz nach der Pause den Anschlusstreffer, danach war jedoch wieder Harpen am Drücker. Für die Entscheidung sorgte Niklas Döhmen, der nach einem starken Zuspiel von Thomas Jasinski auf 3:1 erhöhte.

Tore: 0:1 Jankowski (15.), 0:2 Döhmen (28.), 1:2 Kleine-Rumberg (57.), 1:3 Döhmen (90.+1)

SV Wanne – SW Wattenscheid 08 7:0 (3:0). Herbe Klatsche für die personell stark dezimierten Wattenscheider.

„Wir hatten heute insgesamt nur elf Mann zur Verfügung.Das darf aber keine Ausrede sein. Leider sind wir nach dem ersten Treffer komplett eingebrochen“, sagte SW-Coach Christian Möller.

Tore: 1:0 (26.), 2:0 (34.), 3:0 (44.), 4:0 (64.), 5:0 (70.), 6:0 (76.), 7:0 (79.)

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