Volleyball

Derby-Sieg: Höntrops Frauen sind jetzt Spitzenreiter

Spitzenreiter: Der TB Höntrop feierte den 3:0-Sieg im Derby gegen den VfL Telstar II und übernahm die Tabellenführung in der Verbandsliga. Foto:Bastian Haumann

Spitzenreiter: Der TB Höntrop feierte den 3:0-Sieg im Derby gegen den VfL Telstar II und übernahm die Tabellenführung in der Verbandsliga. Foto:Bastian Haumann

Die Volleyballerinnen des TB Höntrop haben das Stadtduell gewonnen und sind nun Spitzenreiter. Telstar-Männer verlieren, Grumme gewinnt.

Regionalliga Post SV Bielefeld – Telstar Bochum 3:1. „Das war bis jetzt unser bester Satz in der Regionalliga“, sagte Lukas Kastien in Bezug auf den zweiten Satz. Dass es für die Telstar-Männer in Bielefeld trotzdem nicht zum Sieg reichte, lag vor allem an den vielen Ausfällen. Denn mit Kastien stand nur ein etatmäßiger Außenangreifer zur Verfügung. Zudem gab es nur zwei Wechseloptionen auf der Bank der Bochumer.

Im ersten Satz hielt der Aufsteiger zwar bis zur Hälfte gut mit, konnte seine Chancen zum Satzgewinn aber nicht nutzen. Im folgenden Durchgang sorgte eine Aufschlagserie von Jonas Kastien von Anfang an für einen Vorsprung – 25:14 für Telstar. Doch die Sätze drei und vier gingen wieder an Bielefeld.

Kastien sieht eine „gute Leistung“

„Wir haben eine gute Leistung gezeigt“, so Lukas Kastien. „Mit einem vollen Kader wäre ein Sieg sicher möglich gewesen.“ Am kommenden Spieltag geht es für die Telstar-Männer, die laut Kastien noch mindestens sechs Punkte für den Klassenerhalt benötigen, gegen Hürth II. Dort sollen die ersten drei der benötigten Punkte geholt werden.

Sätze: 25:18, 14:25, 25:20, 25:16

Telstar: Rau, Schlombs, Thomas, Murrenhoff, Ochs, Marinov, Jurgeleit, L. Kastien, J. Kastien

Grumme bezwingt Gievenbeck II

Oberliga


Eintracht Grumme – TSC Gievenbeck II 3:2. Für die Grummer Männer gab es den zweiten Tie-Break-Erfolg am Stück. Gegen Gievenbeck II gewann das Team von Karina Zuk mit 3:2. Die Eintracht konnte damit Bocholt II überholen und auf den Relegationsplatz klettern.

„Der zweite Satz war ein Spiegelbild des ersten“, bilanzierte Zuk. Während im ersten Satz Grumme den Gästen die Punkte schenkte, waren es im folgenden Satz die Gäste, die zu viele Eigenfehler machte – 1:1 nach Sätzen. Ausgeglichen verliefen die Sätze drei und vier. Die Entscheidung musste wieder im Tie-Break fallen. Diesen entschieden die Gastgeber klar für sich – 15:9.

„Wir haben uns in den letzten Spielen deutlich gesteigert“, so Zuk. „Das liegt vor allem daran, dass wir weniger Ausfälle haben.“ Trotzdem müsse ihr Team den schwachen Saisonstart nun ausbaden. Deshalb ist die kommende Partie gegen Schlusslicht Humann IV besonders wichtig. Zuk: „Wir dürfen nicht mehr viele Punkte liegen lassen.“

Sätze: 15:25, 25:12, 22:25, 26:24, 15:9

Grumme: Klinke, Grote-Caspari, Kohn, Mülleneisen, Neises, Böcker, Barekzai, Kiedrowski, Liß, Bahrami

Höntrop trumpft im Stadt-Duell auf

Verbandsliga Frauen

TB Höntrop – Telstar Bochum II 3:0. Für die Höntroper Frauen gab es nach dem Stadtderby und Spitzenspiel gegen die Telstar-Zweitvertretung gleich mehrere Gründe zur Freude. Zum einen der Drei-Satz-Erfolg gegen den Stadtrivalen und der Sprung an die Tabellenspitze. Zum Anderen freute sich Höntrop über die tolle Stimmung, für die die mehr als 100 Zuschauer im Sportzentrum Westenfeld sorgten.

Ganz so deutlich, wie es das Ergebnis vermuten lässt, sei die Partie aber nicht gewesen, sagte Telstar-Trainer Michael Beckebom. „Wir waren phasenweise gleichwertig Am Ende haben wir etwas die Nerven verloren“, so Beckebom. Denn im zweiten Satz gelang es den Gästen nicht, eine Sieben-Punkte-Führung ins Ziel zu bringen.

Sein Höntroper Pendant sah den Unterschied vor allem darin, dass sein Team die etlichen Ausfälle besser kompensiert habe. „Spielerisch bin ich nicht ganz zufrieden“, sagte Christian Klomfaß. Dennoch konnte Höntrop Telstar von Platz eins verdrängen. „Das ist für uns alle eine neue Situation“, so der Trainer.

Sätze: 25:17, 25:22, 25:22

Höntrop: Bitter, Blatt, Franke, Hiller, Kaiser, Ramabaja, Schmidt, Schmitz, Wittling, Zirwes.
Telstar II: Schämann, Fischer, Vogler, Sistemich, Kortenhaus, Henning, Wojtas, Müller

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