Basketball

Bochumer Sparkassen-Stars müssen jetzt nachlegen

Schwört seine Spieler auf die Aufgabe ein: Trainer Gary Johnson.

Schwört seine Spieler auf die Aufgabe ein: Trainer Gary Johnson.

Foto: Socrates Tassos

Grumme.   Zum letzten Heimspiel der Hauptrunde empfangen die VfL Sparkassen-Stars Bochum am heutigen Samstag um 19 Uhr die Dresden Titans.

Zum letzten Heimspiel der Hauptrunde empfangen die VfL Sparkassen-Stars Bochum am heutigen Samstag um 19 Uhr die Dresden Titans. Am drittletzten Punktspieltag steht für beide Mannschaften viel auf dem Spiel, denn weder die Hausherren noch die Sachsen können momentan absehen, ob sie die Playoffs erreichen oder die Abstiegsrunde bestreiten müssen.

Immerhin haben die Bochumer die bessere Ausgangslage – zumindest was das direkte Duell angeht. Die Stars sind Siebter und haben 20 Zähler, ein Sieg über Dresden würde sie den Play-Offs sehr nahe bringen. Die Titanen, die als Drittletzter vier Punkte weniger auf dem Konto haben, müssten sich bei einer Niederlage wohl mit den Playdowns abfinden.

Playoffs sind in Reichweite

„Es wird spannend“, versichert VfL-Finanzvorstand Hans-Peter Diehr: „Vielleicht reicht es für uns ja sogar schon zum fast entscheidenden Schritt in die Playoffs.“

Die Gastgeber, die am letzten Wochenende mit dem Auswärtssieg in Schwelm den Abwärtstrend erst einmal stoppen konnten, wollen unbedingt nachlegen und damit auch den Januar-Spuk mit vier Niederlagen am Stück endgültig aus den Trikots schütteln. „Schwelm war wichtig, die Leistung war gut, uns ist allen ein Stein vom Herzen gefallen“, blickt VfL-Coach Gary Johnson kurz zurück, um dann Dresden im Visier zu haben: „Wir arbeiten jeden Tag an neuen Dingen und werden alles dafür geben, dass die Punkte in Bochum bleiben, denn unser Ziel sind die Playoffs.“

Vor einem Spaziergang steht sein Team aber gewiss nicht. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass Dresden von neun Auswärtsspielen acht verloren hat. Wozu die Sachsen in der Lage sind, haben die Stars in der Hinrunde am eigenen Leib erfahren müssen, als sie in Dresden knapp mit 75:78 unterlagen. Auch in der Vorwoche ließen die Titanen mächtig aufhorchen, als sie Tabellenführer Münster am Rande einer Niederlage hatten und erst nach Verlängerung verloren.

„Dresden ist erneut ein schwerer Gegner, in dem Spiel ist alles möglich“, sagt Johnson, der seine Mannschaft lobt: „Gegen Bernau hatten wir noch viele leichte Punkte verlegt, aber eine starke Defense gezeigt. In Schwelm hatten wir mehr Tempo in unseren Offensivaktionen und endlich auch eine gute Quote am Korb. Die Energie hat gestimmt, nun sind die Jungs auch bereit für Dresden.“

Kapitän Felix Engel ist verletzungsbedingt weiterhin keine Option. Zwar stieg Marco Buljevic am Dienstag erstmals seit Monaten wieder ins Mannschaftstraining ein, doch dürfte ein Einsatz noch zu früh kommen. Dagegen steht Raphael Bals, der zuletzt wegen Magenproblemen pausieren musste, zur Verfügung. Auch Montrael Scott und Mark Gebhardt, die in Schwelm umgeknickt waren, sind einsatzbereit.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben