Bei den Franken liegt’s an der Chancenverwertung

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Sie stehen nicht nur in der Tabelle nah’ beieinander, sie haben auch noch andere Gemeinsamkeiten, zum Beispiel die bescheidene sportliche Entwicklung der letzten Monate. Während der SpVg Greuther Fürth in den letzten neun Pflichtspielen nur ein Sieg gelang, durften die Bochumer Spieler sogar in den letzten 12 Partien nur einmal so richtig befreit jubeln. Im Frankenland macht man das bislang enttäuschende Abschneiden an der ungenügenden Chancenverwertung fest, in Bochum steht dagegen mehr die üppige Anzahl an Gegentoren im Fokus.

In Fürth hat man vor der Spielzeit richtig aufgerüstet, alle Welt erwartete zu Saisonbeginn ein Dauerduell um den Aufstieg im Großraum Nürnberg zwischen dem „Club“ und seinem kleinen Nachbarn Greuther Fürth. Przybylko (Köln), Zulj (Salzburg), Lam (HSV), Stiepermann (Cottbus), Rojas (Stuttgart), Wurtz (Bremen) - die Offensive wurde reich und reichhaltig bestückt. Aber auch in der Defensive ließ man sich nicht lumpen. Marco Caligiuri (Braunschweig), der pfeilschnelle Rückkehrer Stephan Schröck (Frankfurt) sowie Florian Mohr (St. Pauli) sind durchaus prominent. Allerdings konnte Mohr, der immer wieder von Verletzungen geplagt wird, noch gar nicht spielen, und der in Rumänien ausgeliehene Guilherme zündete bislang nicht. Der Brasilianer sollte den jungen Außenverteidiger Abdul Rahman Baba ersetzen, den man für gutes Geld (2,5 Millionen Euro) nach Augsburg transferiert hatte.

Mehrfach hatten die Fürther in den vergangenen Wochen die Gelegenheit, am VfL vorbei zu ziehen, gelungen ist es ihnen nicht. Zuletzt machte die unglückliche 0:1-Niederlage gegen RB Leipzig einen Strich durch die Rechnung von Trainer Frank Kramer, der am heutigen Dienstag zum Rückrunden-Auftakt auf seinen Routinier Goran Sukalo (Außenbandriss im Fußgelenk) und wohl auch auf Florian Trinks (Adduktorenprobleme) sowie Ilir Azemi (Verkehrsunfall) verzichten muss.

Kramer, der trotz der Nackenschläge „Mut“ und „Unbeschwertheit“ von seiner Mannschaft erwartet, gibt sich kämpferisch: „Da hilft nur eins: Aufstehen und es gegen Bochum besser machen.“

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