AstroStars schließen als Dritter ab

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VfL AstroStars Bochum -
Itzehoe Eagles 84:89

Viertel: 21:16, 18:14, 15:24, 20:20, 10:15

VfL: Claiborne (17/1), Howard (16), Shelukha (13/3), Engel (12/2), Bals (10), Wilson (9/1), Feldmann (3/1), Korbi (2), Jasinski (2), Abraham, Haucke, Stachanczyk

Die VfL AstroStars haben ihr letztes Spiel der Hauptrunde verloren, aber trotzdem den dritten Platz gewonnen. Denn genauso wie die Bochumer vor erneut über 700 Fans in einem spannenden Match gegen die Itzehoe Eagles nach Verlängerung eine 84:89-Niederlage akzeptieren mussten, verlor auch Rivale Oldenburger TB seine Begegnung. Damit behaupteten die AstroStars von Coach Kai Schulze den dritten Rang, den sie sich mit einer brillanten Punkterunde verdient hatten.

Diehr ist „total stolz auf die Jungs“

Weiter geht es – nach dem spielfreien kommenden Wochenende – am 19. März mit Spiel eins des Playoff-Achtelfinales. Der Gegner, der zunächst in Bochum antreten muss, steht nun auch fest und heißt Baskets Elchingen. Der schwäbische Klub aus dem Landkreis Neu-Ulm hat in der Südstaffel der ProB mit 22 Punkten den sechsten Platz belegt.

Hans-Peter Diehr, Manager der VfL AstroStars, gratulierte der Bochumer Mannschaft nach der Itzehoe-Partie zur besten Platzierung aller bisherigen drei ProB-Spielzeiten: „Platz drei ist Wahnsinn, ich bin total stolz auf die Jungs.“ Zum Achtelfinal-Kontrahenten meinte Diehr: „Wir freuen uns jetzt auf die Playoffs. Elchingen ist mir lieber als Dresden, die vor dem letzten Spieltag auch noch als Gegner in Frage gekommen waren.“

Die Partie gegen Itzehoe begann mit einem 0:7-Fehlstart. Mitte des ersten Viertels legten die AstroStars jedoch einen 10:0-Zwischenspurt hin (14:10). Rashaun Claiborne schoss bis zum Ende des ersten Abschnitts noch ein 21:16 heraus. Der zweite Durchgang war von viel Leerlauf geprägt. Obwohl Bochum zwischenzeitig viereinhalb Minuten lang keinen Korb erzielte, schaffte der VfL bis zur Pause durch Dreier von David Feldmann und Felix Engel trotzdem einen Neun-Punkte-Vorsprung (39:30). Allerdings war für Michael Haucke nach einem Gerangel das Match beendet. Die Schiedsrichter, über deren Pfiffe unter den Fans viel diskutiert wurde, schlossen den Center mit einem disqualifizierenden Foul aus. „Dass Bochum ohne Haucke weiterspielen musste, hat uns geholfen“, sagte Itzehoe-Coach Pat Elzie. Die Gäste glichen bis zum Viertelende aus (54:54) und führten dann gar mit 62:56.

1,5 Sekunden vor dem Ende stahl Clay Wilson einem „Adler“ den Ball, passte auf „Bobo“ Bals, und der erzwang freistehend mit dem 74:74 die Overtime. Die Verlängerung begann mit dem 76:74 durch Artem Shelukha, doch nun machten die Eagles mit einer 10:0-Serie zum 67:84 alles klar. Coach Schulze räumte fair ein: „Wir haben am Ende verdient verloren.“

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