Jugendfußball

5:0: Bochums Talente holen souverän den Westfalenpokal

Die Mannschaft des VfL Bochum jubelt nach dem Pokalsieg gegen den TSC Eintracht Dortmund.

Die Mannschaft des VfL Bochum jubelt nach dem Pokalsieg gegen den TSC Eintracht Dortmund.

Foto: Dietmar Wäsche

Bochum-Grumme.   Mit einem klaren 5:0-Sieg gegen Eintracht Dortmund hat die A-Jugend des VfL Bochum den Westfalenpokal gewonnen. Uzun eröffnet den Torreigen.

VfL Bochum U19 -
TSC Eintracht Dortmund 5:0 (3:0)

VfL: Wehking – Püschel, Wellers, Aboagye, Römling (69. Franke) – Holtkamp, Martin – Limani (82. Höllen), Sagman (73. Stawski), Yilmaz – Uzun (82. Mucic)

Tore: 1:0 Uzun (3.), 2:0 Yilmaz (42.), 3:0 Sagman (45.), 4:0 Limani (Elfmeter, 81.), 5:0 Stawski (88.)

Nach dem Abpfiff fiel der Jubel schon fast etwas verlegen aus: Mit einem deutlichen 5:0 hat sich Bochums U19 den Westfalenpokal geholt. Die VfL-Talente zeigten vor allem in der ersten Hälfte ihre ganze Klasse und ließen am Sieg nie Zweifel aufkommen. „Es ist toll, sich mit einem Pokal aus der Jugend zu verabschieden“, freute sich Kapitän Jan Wellers, der einen Anschlussvertrag bei den VfL-Profis hat. Auch Trainer Alexander Richter gab sich zufrieden: „Wir können stolz auf diesen Titel sein. Das war ein verdienter Sieg.“

Die Bochumer legten los wie die Feuerwehr. Gleich mit der ersten Möglichkeit in der dritten Minute markierte Torjäger Ömer Uzun das 1:0. Danach ging das Spiel nur in eine Richtung, der Westfalenligist stand extrem tief und konnte sich kaum befreien, nur zweimal kamen die Gäste vor das gegnerische Tor. Der VfL hingegen erspielte sich Chance um Chance, ließ dabei aber auch einige Hochkaräter liegen.

Römling und Limani machen Druck

Vor allem über die linke Seite mit Moritz Römling und Gentrit Limani rollten die Angriffe nach vorne. Nach einer Römling-Flanke köpfte Uzun knapp drüber, nach Doppelpass wurde Limanis Versuch noch von der Linie gekratzt. Michael Martin hatte bei einem Pfostenschuss ebenso wenig Glück. Kurz vor der Halbzeit platzte jedoch der Knoten: Okan Yilmaz und Furkan Sagman sorgten für eine beruhigende 3:0-Führung.

Stawski setzt den Schlusspunkt

Nach dem Seitenwechsel wurde es aber etwas zu ruhig um die VfL-Talente. „Wie wir in der zweiten Hälfte aufgetreten sind, wurmt mich schon etwas. Wir haben es ein bisschen sehr lässig heruntergespielt“, kritisierte Richter. Der VfL bekam eine Zeit lang kaum noch Zugriff auf die Partie, doch der Anschlusstreffer blieb trotz guter Möglichkeiten aus. Stattdessen machten Limani per Elfmeter und der eingewechselte Darius Stawski in den letzten Minuten den Deckel drauf.

Viel Zeit zum Feiern bleibt dem Pokalsieger nicht. Bereits am Sonntag geht es mit der Partie beim SC Preußen Münster weiter (13 Uhr). Bis dahin haben die Bochumer zwei Tage frei bekommen, um einmal richtig durchzuschnaufen.

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