Fussball

Verbandssportgericht entscheidet über Aufstiegsfrage

Arnsberg.   Am Montag, 16. Juli, wird über die Beschwerde des Fußballkreises Arnsberg entschieden. Der Meister der A-Liga soll nicht mehr direkt aufsteigen.

Der Countdown läuft und der Tag der Entscheidung naht. Am Montag, 16. Juli, wird ab 19 Uhr in der Sportschule Kaiserau vor dem Verbandssportgericht entschieden, ob der Meister der Fußball-A-Liga Arnsberg wie in den vergangenen Jahrzehnten weiter direkt in die Bezirksliga aufsteigt oder in die Relegation muss.

Hintergrund: Der Verband hatte am 11. Juni festgelegt, dass der Meister der A-Liga Arnsberg in der Saison 2018/19 nicht mehr direkt aufsteigt, sondern ein Relegationsspiel absolvieren muss. Als Begründung für seine Entscheidung gab der Verband an, die Zahl der Bezirksliga-Aufsteiger für die Saison 2018/19 musste von 37 auf 36 gekürzt werden. Dieser Maßnahme fielen die Kreise Arnsberg und Höxter zum Opfer.

Gegen diese Entscheidung legte der Kreis Arnsberg anschließend offiziell Beschwerde ein. Auch Beckum und Lüdenscheid, die kleinsten Kreise im Verband, haben Beschwerde eingelegt. Bis zur vergangenen Saison hatten beide Kreise jeweils nur einen halben Aufsteiger und der jeweilige A-Liga-Meister musste in die Relegation. Im Frühjahr 2017 bekamen dann Beckum und Lüdenscheid einen direkten Aufstiegsplatz für die Saison 2017/18 zugesprochen. Der direkte Aufstiegsplatz wurde ihnen aber für die neue Spielzeit wieder aberkannt.

Grundsatzentscheidung

Nun wird sich das Verbandssportgericht des Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen unter Vorsitz von Georg Schierholz am Montag, 16. Juli, mit der Aufstiegsfrage beschäftigen.

„Wir sind guter Dinge. Es kann nicht sein, dass so etwas unanfechtbar ist“, sagt Michael Ternes, Vorsitzender des Fußballausschusses im Kreis Arnsberg. „Wir werden in der mündlichen Verhandlung unserer Argumente vortragen. Im Dezember 2016 haben 20 von 27 Kreisvorsitzenden nach einer Abstimmung dem Verband den Auftrag erteilt, für eine faire Aufstiegsregelung zu sorgen. Im Klartext hieß das damals: Jeder Kreis muss einen festen Aufsteiger zur Bezirksliga stellen. Der Verbandsfußballausschuss hat das eine Spielzeit umgesetzt und ist nun wieder davon abgewichen.“ Für Ternes ist die Entscheidung am Montag, 16. Juli, in Kaiserau schon jetzt eine Grundsatzentscheidung: „Hoffentlich hat nach der Verhandlung jeder Kreis einen festen Bezirksliga-Aufsteiger.“

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