Fußball

RW Erlinghausen will nicht wieder ins offene Messer laufen

Wachsam sein: RW Erlinghausen, hier mit Michael Mantasl (links) beim Ligaspiel bei Hagen 11, möchte dem FC Gütersloh Paroli bieten.

Wachsam sein: RW Erlinghausen, hier mit Michael Mantasl (links) beim Ligaspiel bei Hagen 11, möchte dem FC Gütersloh Paroli bieten.

Foto: Michael Kleinrensing

Marsberg-Erlinghausen.  Für RW Erlinghausen gibt es im Fußball-Westfalenpokal ein Wiedersehen mit Oberligist FC Gütersloh. Wie der Landesligist in die Partie geht.

Unbedingt besser abschließen als im Vorjahr möchte Fußball-Landesligist RW Erlinghausen in der ersten Runde des Westfalenpokals. RWE erwartet heute Abend um 20 Uhr im Hans-Watzke-Stadion Oberligist FC Gütersloh – einen alten Bekannten.

Denn beide Mannschaften hatten bereits in der ersten Runde des Westfalenpokals in der Vorsaison die Klingen gekreuzt. Damals setzte sich der Favorit äußerst souverän mit 7:0 durch, schied dann allerdings im Achtelfinale gegen den Regionalligisten SV Lippstadt 08 aus.

Ein solches Ergebnis wie im Vorjahr soll es aus RWE-Sicht nun beim zweiten Anlauf auf keinen Fall geben. „Im vergangenen Jahr sind wir dem Gegner ins offene Messer gelaufen. Gerade zum Auftakt waren wir nicht wach, da wir nach 20 Minuten schon drei Tore im Draht hatten. Das wollen wir heute auf jeden Fall anders machen“, sagt Olcay Eryegin, Sportlicher Leiter von RWE.

Gäste von Euphorie getragen

Die zwei Klassen höher spielenden Gäste sind seit Monaten von einer großen Euphorie getragen. Nachdem Julian Hesse (30) als Trainer den FCG in der vergangenen Saison sensationell zum Klassenerhalt geführt hatte, fuhren die Gütersloher nun zum Oberligastart ein 1:1-Remis im Derby gegen Regionalliga-Absteiger SC Wiedenbrück ein. Imposant: 2140 Zuschauer verfolgten die Partie im Gütersloher Heidewaldstadion.

Die Rot-Weißen sind dagegen mit einer unerwarteten 1:2-Niederlage bei Aufsteiger Hagen 11 in die Landesligasaison gestartet. Die Leistung war nicht schlecht, es haperte aber an der Chancenverwertung. „Wir wollen es dem Gegner, der zweifelsohne der Favorit ist, so schwer wie möglich machen. Im Pokal ist für einen Außenseiter immer alles möglich“, sagt Trainer Vaidas Petrauskas.

Er muss auf André Watzke verzichten (Beckenprobleme). Ein Fragezeichen steht derweil noch hinter Bilal Akgüvercin, der beim Spiel in Hagen erneut auf seine lädierte Schulter gefallen ist.

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