Fussball

Michael Krähling rechnet mit Zuschauerrekord in Fleckenberg

Foto: Rene Traut

Schmallenberg-Fleckenberg.   Die Sportredaktion hat mit Michael Krähling, Sportlicher Leiter des FC Fleckenberg/G., vor dem Rückspiel um den Bezirksliga-Aufstieg gesprochen.

Der FC Fleckenberg/Grafschaft greift nach den Aufstiegs-Sternen. Der Meister der Fußball-A-Liga West ist nach dem 3:3-Unentschieden beim 1. FC Türk Geisweid, Vize-Meister der A-Liga Siegen-Wittgenstein, nur noch 90 Minuten von der Rückkehr in die Fußball-Bezirksliga entfernt. Zuletzt hat der FC Fleckenberg/Grafschaft in der Saison 2010/11 in der „Bundesliga des Sauerlandes“ gespielt. Die Sauerlandsport-Redaktion hat vor dem Relegations-Rückspiel am Samstag, 15. Juni, um 16 Uhr in Fleckenberg mit Michael Krähling (51), Sportlicher Leiter des Vereins, gesprochen.


Bei einem Sieg ist der FC Fleckenberg/Grafschaft durch. Es reicht aber nach dem 3:3 im Hinspiel bereits ein 0:0, 1:1 oder 2:2 zum Aufstieg. Wie sehen Sie die Chancen?Michael Krähling: Wir haben es selbst in der Hand und wollen jetzt natürlich auch den letzten Schritt machen. Wir dürfen nur nicht wieder wie im Hinspiel die Anfangsphase verschlafen (0:2 nach zwölf Minuten; Anmerkung der Redaktion). Wir müssen von Beginn an hellwach sein. Auf uns wartet eine sehr schwere Aufgabe. Türk Geisweid ist offensiv richtig stark. Da müssen wir höllisch aufpassen. Ideal wäre natürlich, wenn uns ein frühes Tor gelingen würde.

Wie hat sich die Mannschaft auf das Spiel der Spiele vorbereitet?
Ganz normal. Wir haben zweimal diese Woche richtig gut trainiert. Dann haben wir noch einmal das Hinspiel und die Fehler analysiert. Jetzt sind alle heiß und warten alle auf Samstagnachmittag.


Kann der FC Fleckenberg/Grafschaft in Bestbesetzung antreten?
Fast. Bis auf Matthias Hennecke, bei dem es wohl nicht gehen wird, sind alle Mann an Bord. Mit dabei sind auch wieder Steffen Kenter, Thomas Eßler und Max Niederstein, die alle drei im Hinspiel gefehlt haben. Wir können am Samstag auf jeden Fall von der Bank aus noch einmal richtig nachlegen.


Beim Hinspiel in Geisweid waren rund 1800 Zuschauer. Wie wird das am Samstag in Fleckenberg aussehen?
Das Schmallenberger Sauerland ist im Fußball-Fieber. Ich rechne mit 1500 Zuschauern und das wäre dann Vereinsrekord.


So eine Kulisse wäre natürlich fantastisch, kann aber auch den Druck erhöhen. Wie schätzen Sie das ein?
Wir haben keinen Druck. Die Jungs soll das Spiel einfach nur genießen und sich belohnen, denn wir haben schon jetzt eine grandiose Saison gespielt. Selbst wenn es mit dem Aufstieg nicht klappen sollte, was ich nicht hoffen will, geht die Fußball-Welt in Fleckenberg nicht unter.


Und was passiert, wenn der FC Fleckenberg/Grafschaft den Aufstieg in die Bezirksliga schafft?
Dann ist Party pur angesagt und hier werden alle Dämme brechen.

Wäre die Mannschaft des FC Fleckenberg/Grafschaft personell für die Bezirksliga gerüstet?
Ja. Wir haben schon jetzt eine gute Mischung aus erfahrenen sowie talentierten Spielern und die Mannschaft bleibt komplett zusammen. Hinzu kommen die neuen Jungs. Mit diesem Kader wären wir für die Bezirksliga gerüstet.


Welche Spieler stehen bislang als Zugänge fest?
Neu zum Kader werden Marco Bochnig vom FC Cobbenrode, Dennis Brune von der SG Bödefeld/Henne-Rartal und Julian Halbach von den A-Junioren des SV Schmallenberg/Fredeburg stoßen.


Wird bei einem Aufstieg noch einmal nachgelegt?
Sollten wir tatsächlich aufsteigen, werden wir uns vielleicht noch einmal auf dem Spielermarkt umschauen.


Welchen Anteil hat Chef-Trainer Enrico Ledda am bislang Erreichten?
Sein Anteil ist sehr groß. Er hat hier eine richtige Euphorie entfacht und die Mannschaft weiterentwickelt. Aber auch Co-Trainer Andreas Galwas und Torwart-Trainer Thorsten Röhrbein haben einen hervorragenden Job gemacht. Wir können schon jetzt auf unser Trainer-Trio, und natürlich die gesamte Mannschaft, stolz sein.

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