Handball

Landesligist SG Ruhrtal erleidet Rückschlag im Abstiegskampf

Er kann’s kaum glauben: SGR-Coach Frank Moormann ist nachdenklich beim Spiel in Halingen.

Er kann’s kaum glauben: SGR-Coach Frank Moormann ist nachdenklich beim Spiel in Halingen.

Foto: Dietmar Reker

Menden-Halingen.  Aufgrund einer schwachen Leistung unterliegt die SG Ruhrtal in der Handball-Landesliga beim TV Halingen. Was Coach Frank Moormann dazu sagt.

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Heftiger Rückschlag im Kampf um den Klassenverbleib für die Landesliga-Handballer der SG Ruhrtal: Beim bis dahin erst einmal siegreichen Verbandsliga-Absteiger TV Westfalia Halingen mussten sich die Schützlinge von Trainer Frank Moormann nach einer insgesamt enttäuschenden Vorstellung mit 19:31 (9:13) geschlagen geben.

„Unser größtes Manko war die fehlende Durchschlagskraft im Angriff. Weil wir aus dem Rückraum oft aus ungünstigen Situationen heraus werfen mussten, haben wir eine ganz schwache Wurfausbeute gehabt und es den Halingern leicht gemacht, uns auszukontern“, so Moormann.

Der SGR-Coach hatte im Vorfeld eindrücklich davor gewarnt, dass die Mendener Vorstädter sofort Vollgas geben würden, um seinem Team den Schneid abzulaufen. „Das ist ihnen leider gelungen, denn wir sind gleich mit 0:4 in Rückstand geraten und fortan stets hinterher gelaufen“, sagte Frank Moormann.

Wenn offensiv nichts mehr geht

Es gab zwar durchaus Phasen in dieser Begegnung, in denen der Aufsteiger mithalten konnte, weil die Kreisanspiele zu Veit Schmidt regelmäßig zu Strafwürfen führten, aber die aufblühenden Hoffnungen nach der Ergebnisverkürzung auf 9:11 aus Gästesicht verschwanden nur allzu rasch, weil der TVW bis zur Pause noch zweimal traf. Dieser Vier-Tore-Vorsprung erwies sich für die Hausherren letztlich wie ein Schutzschild, denn alle Bemühungen des Aufsteigers, näher heranzukommen, blieben erfolglos.

Nach dem 21:17 (49.) ließ Moormann dann offensiver decken. Es gab zwar prompt Ballgewinne für die SG Ruhrtal, aber die wurden zu selten in eigene Torerfolge umgemünzt. Nach dem 23:18 ging offensiv gar nichts mehr: Die Hausherren gestalteten mittels eines 6:0-Laufs die Differenz zweistellig und machten sogar noch die 30 Tore voll. Den Ruhrtalern bleibt hinreichend Zeit, die Wunden zu lecken und sich auf das „Vier-Punkte-Duell“ gegen Schlusslicht HSG Lüdenscheid (30. November) einzustimmen.

SGR: Basler; Blanke (9/7), Rapude (2), Struwe (2), Schmidt (2), Humpert (1), Tillmann (1), T. Weber (1), M. Weber (1), Röttger, Gräbener.

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