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Jolly Schrenk ist für die Weltmeisterschaft gerüstet

Jolly Schrenk mit Glaesir.

Jolly Schrenk mit Glaesir.

Foto: IPZV

Bestwig-Berlar.   Die Weltmeisterschaft der Islandpferde findet vom 4. bis 11. August in Berlin statt. Mit dabei ist auch Jolly Schrenk aus Bestwig-Berlar.

An der Weltmeisterschaft der Islandpferde im Pferdesportpark Berlin-Karlshorst werden mehr als 200 Aktive aus 19 Nationen vom 4. bis 11. August an den Start gehen. Mit dabei ist auch Jolly Schrenk aus Bestwig-Berlar. Die genaue Zusammensetzung der deutschen WM-Equipe wird am 7. Juli bekannt gegeben. Schon jetzt stehen aber vier Teilnehmerinnen fest: Neben Jolly Schrenk sind das Frauke Schenzel, Olivia Ritschel und Brynja-Sophie Árnason.

„Eine WM ist immer das Ereignis für uns Islandpferdereiter. Auf Berlin freue ich mich besonders, weil ich beim letzten Mal auf der schönen historischen Anlage nur als Zuschauer teilnehmen konnte“, sagt Jolly Schrenk, die in der Reitschule Berger in Bestwig-Berlar zu Hause ist. Mit Ausnahme von 2013 war sie auf jeder Islandpferde-Weltmeisterschaft seit 1991 als Reiterin in Sport oder Zucht vertreten.

Entsprechend viele Weltmeistertitel kann Jolly Schrenk ihr Eigen nennen. Zuletzt siegte sie 2017 in den Niederlanden im Viergang. Im August wird die Sauerländerin in Berlin-Karlshorst erneut mit ihrem ausdrucksstarken Viergänger Glaesir von Gut Wertheim an den Start gehen.

Der Auftakt in das WM-Jahr war vielversprechend. Auf Glaesir erzielte Jolly Schrenk im bayrischen Rieden meisterliche neun Punkte in der Töltprüfung T1. Auch in Lingen an der Ems beim Sichtungsturnier für die Weltmeisterschaft überzeugte die Ausnahmereiterin. Dort sicherte sie sich den ersten Platz in der T2, dem Zügelüberstreichen, mit neun Punkten. Auch im Viergangpreis lag Jolly Schrenk mit 7,30 Punkten auf Platz eins. Weiterhin stellte sie die Viergang-Stute Smáralind vom Hegebusch aus der Zucht von Janne Böckmann auf der FIZO, einer gerittenen Materialprüfung für Islandpferde, mit 7,95 Zählern vor. Jolly Schrenk ist für die WM gerüstet.

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