Fussball-Bezirksliga

Für Herdringen war Trainerentlassung zwingend notwendig

Stehen nicht mehr an der Seitenlinie beim SV Herdringen: Rainer Arndt und Klaus Strojnowski (rechts).

Stehen nicht mehr an der Seitenlinie beim SV Herdringen: Rainer Arndt und Klaus Strojnowski (rechts).

Foto: thor

Herdringen.   Beim SV Herdringen läuft es alles andere als rund. Nach der Trainerentlassung hat jetzt hat auch noch Reinhard Grindel für neue Arbeit gesorgt.

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In der Tabelle der „Bundesliga des Sauerlandes“ rangiert der Verein auf dem ersten Abstiegsplatz und jetzt gab es auch noch schlechte Nachrichten aus der DFB-Zentrale.

Keine 24 Stunden nach der Trennung von Chef-Coach Klaus Strojnowski sowie Co-Trainer Rainer Arndt (unsere Zeitung berichtete aktuell), hat Reinhard Grindel mit seinem Rücktritt als DFB-Präsident für denn nächsten Paukenschlag im Krähendorf gesorgt. Denn: Eigentlich sollte Grindel zur Jubiläumsgala des SV Herdringen, der in diesem Jahr sein 100-jähriges Jubiläum feiert, am 2. November kommen. „Damit werden wir fertig. Wir warten jetzt erst einmal ab, wer neuer DFB-Präsident wird“, teilte Werner Eickel, Vorsitzender des Festausschusses mit, und ergänzte: „Es ist doch möglich, dass Grindels Nachfolger dann auch seine Termine übernimmt.“

Während der DFB noch auf der Suche nach einem Nachfolger für Reinhard Grindel ist, hat der SV Herdringen mit Peter Kozok die Trainerfrage nach der Trennung von Chef-Coach Klaus Strojnowski sowie Co-Trainer Rainer Arndt bereits geklärt. „Zunächst einmal möchten wir uns ausdrücklich bei Klaus Strojnowski und Rainer Arndt für die langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit bedanken. Aufgrund der vielen Erfolge in der Vergangenheit ist uns die Entscheidung über den vorzeitigen Trainerwechsel sehr schwer gefallen. Bedingt durch die aktuelle sportliche Situation war die Entscheidung über den Trainerwechsel aus unserer Sicht leider zwingend notwendig, um vielleicht doch noch einen entscheidenden Impuls zu setzen, damit die Mannschaft den Klassenerhalt in den letzten wichtigen Spielen noch erreicht“, erklärte der Vorstand in einer Pressemitteilung.

Zu den Vorwürfen von Ex-Trainer Klaus Strojnowski („An der derzeitigen Situation ist der Vorstand nicht ganz unschuldig. Wir werden seit Monaten im Stich gelassen“) wollte sich der SV Herdringen nicht äußern. Lediglich Ernst Wälter, Fußball-Obmann des SV Herdringen, erklärte kurz und knapp: „Wir mussten die Reißleine ziehen. Fakt ist aber auch: Wir müssen uns nun alle am Riemen reißen, denn noch ist der Klassenerhalt möglich.“

Aktuell belegt der SV Herdringen den ersten Abstiegsplatz in der Bezirksliga 4, allerdings punktgleich mit dem SV Oberschledorn/Grafschaft, der auf dem rettenden viertletzten Platz steht. Zudem hat Herdringen ein Spiel weniger als die Konkurrenz ausgetragen.

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