Sommerserie

Ein Fitness-Studio im Freien

Foto: Matthias Schäfer

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Sundern-Langscheid.   Die Null-Euro-Outdoor-Variante steht in Sundern-Langscheid im Mehrgenerationenpark „parKur“. 44 verschiedene Übungen sind möglich.

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Wer früher Kraft oder Ausdauer trainieren und etwas für die Gesundheit tun wollte, der ist auf den Trimm-dich-Pfad gegangen. Heutzutage gehen die Leute ins Fitness-Studio, aber das ist natürlich mit Kosten verbunden. Die Null-Euro-Outdoor-Variante von einem Fitness-Studio steht im Kurpark von Sundern-Langscheid am Sorpesee. Dort gibt es seit einigen Wochen den neuen Mehrgenerationenpark „parKur“.

An den zahlreichen Geräten können insgesamt 44 verschiedene Übungen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden absolviert werden. „Die Übungen sind für alle Generationen, egal ob jung oder alt. Auch wenn wir kostenlos sind, erste Voraussetzung ist auch bei uns die nötige Motivation“, berichtet Niklas Wortmann, Prokurist der Sorpesee GmbH.

Grandioser Blick auf die Landschaft

Die Positionierung und Installation der Geräte ist auf Basis eines sportwissenschaftlichen Konzepts erfolgt. Der erste Bereich im „parKur“ in Langscheid heißt „Turnbar“ (Athletik). Dort können sogenannte Calisthenics-Übungen absolviert werden. Calisthenics ist griechisch: kalos steht für „schön“ und sthenos für „Kraft“. „Wir haben Schönheit, und zwar den grandiosen Ausblick auf die Landschaft und den Sorpesee, sowie Kraft miteinander verbunden“, teilt Niklas Wortmann mit. „Bei den Calisthenics-Übungen ist die Hemmschwelle schon ein wenig größer, aber hier gibt es Hilfsmittel, die im Haus des Gastes bereit liegen.“

Im zweiten Bereich stehen Kraft- und Koordinationsgeräte. Dazu gehören unter anderem ein Oberkörper-Ergometer, den auch Rollstuhlfahrer nutzen können, sowie die klassischen Geräte für Liegestütz und Armzug. Im dritten Bereich gibt es einen Motorik-Trail und Abenteuerpfad. Wortmann: „Dieser Bereich soll vor allem Schulklassen und Gruppen ansprechen, kann aber auch von Erwachsenen genutzt werden.“

Täglich geöffnet

Der Besucher kann alle angebotenen Übungen nutzen. Ratsam ist jedoch: Nach gut einer Stunde sollte man aufhören, denn dann hat man im Körper die positive Wirkung erreicht. Der 42-jährige Niklas Wortmann hat natürlich alle Übungen ausprobiert, einige davon gemeinsam mit seiner 4-jährigen Tochter Nieke. „Wir gehen auch jetzt noch weiter hin. Die Sache macht einfach großen Spaß“, berichtet Wortmann und fügt hinzu: „Zu uns kann jeder kommen.

Als Sportverein haben bereits die Drittliga-Volleyballerinnen des RC Sorpesee die Anlage genutzt und auch Schulklassen waren schon da. Aber auch Großeltern mit ihren Enkeln sind willkommen. Die Anlage kann täglich von 6 bis 22 Uhr genutzt werden.“

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