Juniorenfussball

Die „Röhrtalschmiede“ des TuS Sundern bürgt für Qualität

Das Röhrtalstadion.

Das Röhrtalstadion.

Foto: Mark Sonneborm

Sundern.  Die Fußball-Jugendabteilung des TuS Sundern, die seit Juni 2016 „Röhrtalschmiede“ heißt, ist Programm und bürgt für Qualität.

Der Name ist Programm und bürgt für Qualität. Die Fußball-Jugendabteilung des TuS Sundern, die seit Juni 2016 „Röhrtalschmiede“ heißt, ist auch in der kommenden Saison wieder mit drei Junioren-Mannschaften überkreislich vertreten. Während die A- und C-Junioren in der Bezirksliga an den Start gehen, spielen die B-Junioren in der Landesliga um Punkte.

„Wir sind damit zusammen mit dem SC Neheim, der mit seinen B-, C- und D-Junioren-Teams überkreislich vertreten ist, die beiden einzigen Vereine im Sauerland, die so etwas vorweisen können“, sagt Andreas Mühle, Sportlicher Leiter des TuS Sundern und zudem Chef-Coach der B-Junioren.

Zur Jugendabteilung des TuS Sundern gehören aktuell rund 400 Jugendliche. „Die Nachwuchsabteilung in Röhrtalschmiede umzutaufen war natürlich ambitioniert, aber wir haben das Ganze inzwischen mit Leben gefüllt – und mittlerweile ist es eine perfekte Institution.“

Zum dem Motto der „Röhrtalschmiede“ gehören die vier Schlagwörter Respekt, Spaß, Teamgeist und Fairplay. Passend dazu wurden jetzt die B-Junioren des TuS Sundern vom Verband als zweitfairste Mannschaft aus ganz Westfalen ausgezeichnet. Platz eins belegte das Team von Eintracht Mettingen. „Auf diese Auszeichnung bin ich besonders stolz. Schließlich hatten wir bis Saisonende eine angespannte Situation und haben um den Klassenerhalt kämpfen müssen. Trotzdem haben die Jungs die Ruhe behalten“, lobt Andreas Mühle.

Zweiter Anlauf

Ein Spieler aus der B-Jugend des TuS Sundern wir in der kommenden Saison nicht mehr zur „Röhrtalschmiede“ gehören. Der 16-jährige Oliver Niedbala ist zum VfL Bochum in die B-Junioren-Bundesliga gewechselt. Niedbala hat bereits in der Saison 2016/17 für die C-Junioren des Zweitligisten in der Regionalliga gespielt. „Anschließend bin aus privaten Gründen wieder zum TuS Sundern gewechselt“, erklärt Niedbala. Nun unternimmt er einen zweiten Anlauf und will sich nach eigener Auskunft „einen Stammplatz erkämpfen, eine gute Saison spielen und sich weiterentwickeln“.

„Wir sind ganz klar auch ein Ausbildungsverein und freuen uns dann natürlich, wenn ein Eigengewächs den nächsten Schritt macht“, sagt der 52-jährige Mühle, der Oliver Niedbala als Trainer der B-Junioren des TuS Sundern bestens kennt. „Er hat sich von einem offensiven Mittelfeldspieler zu einem richtig guten Innenverteidiger entwickelt. Er wird seinen Weg machen.“

Vor Oliver Niedbala war zuletzt Julian Schwermann aus Endorf der Sprung zu einem Bundes- oder Zweitligisten gelungen. Schwermann war aus der D-Jugend des TuS Sundern zu Borussia Dortmund gewechselt und ist inzwischen fester Bestandteil der zweiten Mannschaft des Fußball-Bundesligisten in der Regionalliga West.

Mühle: „Wir bilden allerdings nicht nur aus, sondern wollen natürlich auch unsere Eigengewächse in unsere Senioren-Mannschaften einbauen.“ In der vergangenen Saison haben die Nachwuchsspieler Jonas Kampmann, Aaron Steinkemper und Alejandro König den Sprung in den Bezirksliga-Kader geschafft. Mühle: „Jetzt sind es sogar sechs Spieler aus der A-Jugend, die in den Seniorenbereich gewechselt sind. Wir sind auf dem richtigen Weg.“

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