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Assinghausens Trainer Kohl verliert bei Aufstieg seinen Bart

Stephan Kohl, Trainer des FC Assinghausen/W./W.

Stephan Kohl, Trainer des FC Assinghausen/W./W.

Foto: hein

Schmallenberg-Fleckenberg.   Der FC Fleckenberg/G. erwartet an diesem Freitag den FC Assinghausen/W./W. zum Rückspiel um den Aufstieg in die Bezirksliga.

„Alle fiebern der Partie entgegen und wollen mit dabei sein, wenn wir es tatsächlich schaffen sollten“, sagt Stephan Kohl, Trainer des FC Assinghausen/Wiemeringhausen/Wulmeringhausen, vor dem Rückspiel um den Aufstieg in die Bezirksliga an diesem Freitag um 19 Uhr beim FC Fleckenberg/Grafschaft.

Die Ausgangslage ist klar: Der FC Assinghausen/W./W., Meister der A-Liga Ost, hat das Hinspiel in Wiemeringhausen mit 4:0 gewonnen. Vor 1000 Zuschauern waren Moritz Bücker (2), Marco Dommach und Joshua Wicklein erfolgreich. Der FC Fleckenberg/Grafschaft, Meister der A-Liga West, muss nun mit 4:0 gewinnen, um mindestens eine Verlängerung zu erreichen. „Wir haben uns eine sehr gute Ausgangslage geschaffen. Wir sind aber noch nicht durch. Wir müssen noch einmal 90 Minuten alles abrufen. Ich erwarte, dass meine Mannschaft aggressiv aufspielt und das Auswärtstor macht“, sagt Gäste-Coach Kohl. Sollte dem FC Assinghausen/W./W. ein Auswärtstor gelingen, müsste der FC Fleckenberg/Grafschaft die Partie mit fünf Treffern Differenz gewinnen, denn in der Relegation wird nach dem Europapokal-Modus (Auswärtstreffer zählen bei gleicher Tordifferenz doppelt) gespielt.

Der FC Fleckenberg/Grafschaft braucht somit ein Fußball-Wunder. „Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wir werden alles versuchen“, berichtet Enrico Ledda, Trainer des FC Fleckenberg/Grafschaft. Sollte das Fußball-Wunder nicht gelingen, ist Fleckenberg aber noch nicht aus dem Rennen. Die Mannschaft trifft dann in zwei weiteren Aufstiegsspielen zur Bezirksliga auf den 1. FC Türkgücü Geisweid, Vize-Meister der A-Liga Siegen-Wittgenstein.

Bei den Gastgebern sind die Einsätze von Sören Urban (Pferdekuss), Matthias Hennecke (Zerrung) und Andreas Eßler (Rückenprobleme) fraglich Beim FC Assinghausen/W./W. sind alle Spieler fit. „Wir wollten jetzt den letzten Schritt machen“, sagt Stephan Kohl. Der Coach des FC Assinghausen/Wiemeringhausen/Wulmeringhausen würde allerdings bei einem Aufstieg seinen Vollbart verlieren. Kohl: „Ich trage seit mehr als 20 Jahren Bart. Für den Fall des Aufstiegs habe ich jedoch versprochen, dass der Bart abkommt.“

Der FC Assinghausen/W./W. hat zuletzt in der Saison 2011/12 in der Bezirksliga gespielt und der FC Fleckenberg/Grafschaft in der Spielzeit 2010/11. Wer löst jetzt das Aufstiegs-Ticket?

Die Ost-Meister liegen knapp vorn

Bislang liegt der Altkreis Brilon in den Relegations-Duellen zwischen den A-Liga-Ost- und West-Meistern nach Aufstiegen des TSV Bigge-Olsberg (1:0 und 1:1 gegen Fatih Türkgücü Meschede), des SV Oberschledorn/Grafschaft (1:2 und 2:0 gegen den FC Cobbenrode) und VfB Marsberg (1:2 und 3:0 gegen den SV Schmallenberg/Fredeburg) knapp in Führung. Gelingt nun der vierte Streich? Für den Westkreis waren der SV Dorlar/Sellinghausen (1:2 und 7:3 nach Verlängerung gegen den TSV Bigge-Olsberg) sowie der SV Schmallenberg/Fredeburg (0:1 und 4:0 nach Verlängerung gegen den FC Assinghausen/W./W.) erfolgreich.

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