Skispringen

Willingen: Das sagt Skispringer Leyhe zum Heim-Weltcup

Skispringer Stephan Leyhe beim Weltcup im polnischen Zakopane.

Skispringer Stephan Leyhe beim Weltcup im polnischen Zakopane.

Foto: JANEK SKARZYNSKI / AFP

Am Wochenende geht in Willingen wieder die Post ab. Der Kultweltcup im Upland feiert Jubiläum - und ist für einen Springer immer etwas Besonderes.

Das kommende Wochenende steht für die deutschen Skispringer ganz im Zeichen des 25-jährigen Jubiläums ihres Heim-Weltcups in Willingen. Die Kultveranstaltung im östlichen Sauerland ist besonders für einen DSV-Adler speziell: Stephan Leyhe, der aus dem Willinger Ortsteil Schwalefeld stammt.

“Matchday!“, postete der 28-Jährige unlängst auf seinem Instagram-Kanal mit Blick auf das Springen auf der Mühlenkopfschanze, „könnt ihr es auch kaum noch erwarten?“ Leyhes Heimspiel im Upland beginnt am Freitag um 15.30 Uhr mit dem offiziellen Training, daran schließt sich die Qualifikation zum „Willingen/5“ an.

„Ich freue mich natürlich sehr drauf, auf meinen Heim-Weltcup! Das ist immer ein schönes Erlebnis, jedes Jahr wieder. Aber der Fokus wird natürlich hauptsächlich auf der Schanze liegen, dass ich mich da noch weiter verbessere und vorankomme. Das, mit Hilfe der Fans und all der Leute drumherum, noch weiter festige“, sagt der Lokalmatador Stephan Leyhe, für den es gar nicht so einfach ist, den Trubel um seine Person am Wochenende auszublenden.

Leihe in Bestform: Platz 2 in Japan

An die weltweit größte Großschanze in Nordhessen ist der olympische Silbermedaillen-Gewinner von 2018 aber in Bestform gereist. Beim zurückliegenden Weltcup in Sapporo/Japan landete Leyhe auf Platz zwei. „Der Sapporo-Trip war für mich ein voller Erfolg, mit einem fünften und einem zweiten Platz - endlich das lang ersehnte Podest erreicht! Da freue ich mich einfach sehr. Die Sprünge haben eigentlich von Anfang an ganz gut funktioniert. Besonders die zwei am Sonntag, der letzte vor allen Dingen - die Sprünge waren schon auf einem ziemlich hohen Niveau. Daran heißt es jetzt für Willingen weiter zu arbeiten“, unterstreicht der Sauerländer.

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