Fussball

TuS Sundern: Perfektes Trainergespann bei den C-Juniorinnen

Lesedauer: 3 Minuten
Chiara Kamitter ist Fußballerin des Frauenteams des TuS Sundern.

Chiara Kamitter ist Fußballerin des Frauenteams des TuS Sundern.

Foto: Georg Giannakis

Sundern.  Der TuS Sundern hat eine der größten Fußball-Jugendabteilungen im Sauerland. Wir haben mit zwei Trainerinnen gesprochen.

Der TuS Sundern hat mit seiner „Röhrtalschmiede“ eine der größten Fußball-Jugendabteilungen im Sauerland. „Aktuell haben wir mehr als 300 Kinder und Jugendliche“, berichtet Fußball-Abteilungsleiter Erik Wachholz. In der inzwischen aufgrund der Coronapandemie annullierten Punktspielsaison 2020/2021 hat der Verein aus dem Röhrtalstadion mit insgesamt 19 Juniorinnen- und Junioren-Mannschaften am Spielbetrieb teilgenommen.

„Der ganze Spielbetrieb würde allerdings ohne qualifizierte Trainerinnen und Trainer nicht laufen. Wir haben zurzeit mehr als 60 Trainerinnen und Trainer sowie Betreuerinnen und Betreuer. Auf dieses Faustpfand an Übungsleiterinnen und Übungsleiter sind wir sehr stolz“, teilt Wachholz mit und ergänzt: „Denn wir setzen auch weiter bei allen Mannschaften auf Trainerteams.“

Auch die C-Juniorinnen des TuS Sundern werden mit Chiara Kamitter und Johanna Siepe von einem Trainerduo betreut. Beide spielen bereits seit der Kindheit Fußball. Chiara Kamitter begann im Alter von sechs Jahren beim TuS Müschede und Johanna Siepe mit vier Jahren beim SV Hellefeld/Altenhellefeld. „Damals war allerdings noch das Blumenpflücken auf dem Naturrasen interessanter als der Ball“, erinnert sich Johanna Siepe an ihre Anfänge zurück.

Der Fußball ist mehr als Hobby

Das hat sich mittlerweile geändert. Chiara Kamitter und Johanna Siepe sind nicht nur Trainerinnen der C-Juniorinnen, sondern auch in der Frauen-Mannschaft des TuS Sundern aktiv. Der Fußball ist inzwischen zu mehr als nur einem Hobby geworden. Chiara Kamitter ist aber nicht nur auf dem Platz als Trainerin und Spielerin aktiv, sondern auch an der Playstation. So hat sie im vergangenen Mai am ersten Konsolencup unserer Zeitung teilgenommen. Dort ging sie für den TuS Sundern mit der Mannschaft von Bayer 04 Leverkusen an den Start. „Jeder kann Fußballspielen, egal an welchem Ort der Welt. Im Prinzip braucht man nur einen Ball“, sagt Johanna Siepe. „Oder man braucht halt irgendetwas, was man kicken kann, eine Cola-Dose zum Beispiel“, fügt Chiara Kamitter augenzwinkernd hinzu. Sie absolviert eine duale Ausbildung zur Biologisch-technischen Assistentin. Johanna Siepe macht zurzeit eine Ausbildung zur Industriekauffrau und ist im zweiten Lehrjahr. „Den Fußball macht in erster Linie der Teamgeist aus. Alleine geht erstmal gar nichts“, teilt das Duo mit. „Sport ist allgemein wichtig und verbindet. Durch das gemeinsame Zusammensitzen nach den Spielen oder nach den Trainingseinheiten entwickeln sich zum Beispiel Freundschaften.“

Herausforderung Nachwuchsarbeit

Durch die Coronapandemie und den damit verbundenen bundesweiten Lockdown ruht zurzeit allerdings der Trainings- und Spielbetrieb. „Die größte Herausforderung im Mädchenfußball ist meiner Meinung nach die Nachwuchsarbeit, und das ist durch die Pandemie nicht leichter geworden“, sagt Johanna Siepe und ergänzt: „Aber wir werden weiter für den Mädchenfußball kämpfen und Nachwuchs finden.“

Sundener Stürmer (20) über kollabierte Lungenflügel und die Rückkehr auf den Platz
Sundener Stürmer (20) über kollabierte Lungenflügel und die Rückkehr auf den Platz

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Sport im Altkreis Brilon

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben