Podcast "Fußball Inside"

Wir diskutieren: Wie realistisch ist Bundesliga ab Mai?

Gladbach-Profi Patrick Hermann beim Eckstoß im Spiel gegen Köln. Am 11. März trugen die beiden Klubs das erste Geisterspiel der Bundesliga-Geschichte aus.

Gladbach-Profi Patrick Hermann beim Eckstoß im Spiel gegen Köln. Am 11. März trugen die beiden Klubs das erste Geisterspiel der Bundesliga-Geschichte aus.

Foto: dpa

Essen.  Bis April pausiert die Bundesliga, ab Mai soll es wieder losgehen. Im Podcast „Fußball Inside“ diskutieren wir, ob und wie das möglich ist – und wie es derzeit Schalke und dem BVB ergeht.

Die Deutsche Fußball Liga hat beschlossen, dass die Bundesliga und die 2. Bundesliga wegen der Corona-Pandemie bis Ende April ausgesetzt bleiben. Danach soll es nach dem Willen der Liga und der Klubs wieder weitergehen – und Moderator Timo Düngen und Funke-Sport-Reporter Sebastian Weßling diskutieren im Podcast „Fußball Inside“ darüber, ob und wie das möglich ist.

Für die Klubs, da sind sich beide einig, bedeutet diese Aussicht Licht am Ende des Tunnels. Noch im März, erzählt Weßling, sei die Angst vor einem Abbruch der Saison gewaltig groß gewesen – auch weil dadurch über 750 Millionen Euro an Einnahmen weggebrochen wären. Nun aber rechneten die Klubvertreter überwiegend damit, dass sie die Spielzeit bis Ende Juni über die Bühne bringen könnten. „Die Hoffnung ist da und sie wächst mit jedem Tag“, sagt Weßling.

DFL plant engmaschige Corona-Tests

Unter anderem will die DFL den Spielbetrieb ab Mai durch engmaschige Corona-Tests absichern und so Infektionen bei den Spielern verhindern. Das beruhe auch auf der Hoffnung, dass im Mai Schnelltests auf breiter Basis verfügbar seien, erklärt Weßling – auch weil der Verband nicht den Eindruck einer Zweiklassen-Medizin erwecken wolle. „Die DFL ist auch hier sehr bemüht, keine Angriffsfläche zu bieten“, sagt er.

Ohnehin gelte: „Wenn im Mai in Deutschland medizinischer Notstand herrscht und wie in Italien Krankenhäuser überlastet sind, wird auch kein Bundesligaspiel stattfinden. Auch die DFL ist angewiesen auf gesellschaftliche Akzeptanz.“ In der Bundesliga herrsche aber die Hoffnung vor, dass bis Mai eine gewisse Form von Normalisierung erreicht sei – und Menschen Bundesliga schauen wollten, um sich abzulenken.

Außerdem sprechen Düngen und Weßling darüber, wie Borussia Dortmund und Schalke 04 derzeit trainieren, das Thema Gehaltsverzicht und Kurzarbeit auf Schalke – und die Zukunftsplanung bei Borussia Dortmund samt der Personalie Thomas Meunier.

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