Coronakrise

VfL Bochum: Zoller startet Hilfsaktion für Amateurklubs

Simon Zoller, Stürmer des VfL Bochum, stärkt auch die Schwächeren in der GEsellschaft. Jetzt startete er ein neues Hilfsprojekt.

Simon Zoller, Stürmer des VfL Bochum, stärkt auch die Schwächeren in der GEsellschaft. Jetzt startete er ein neues Hilfsprojekt.

Foto: Hasan Bratic / dpa

Bochum.  Simon Zoller engagiert sich auch in der Coronavirus-Krise sozial. Der Stürmer des VfL Bochum hat nun ein Hilfsprojekt für Amateurklubs initiiert.

Simon Zoller, Fußballprofi des Zweitligisten VfL Bochum, hat wegen der Coronavirus-Epidemie eine Hilfsaktion gestartet. Der 28-Jährige will mit seinem Projekt „#spendedeinetrikotnummer“ Amateurklubs unterstützen, die unter den Folgen der Corona-Krise leiden.

Auf der Plattform können Vereine nun Soforthilfe beantragen. Unterstützt wird die Initiative von dem Gemeinsamen Aktionsbündnis zur Förderung des Amateurfußballs (#GABFAF) und vom Verein „FC PlayFair!“, der sich klubunabhängig für Vereins- und Faninteressen einsetzt.

Simon Zoller erklärt sein Hilfsprojekt in den sozialen Medien

„Ich hab mir einige Gedanken gemacht, was ich für die Fußballfamilie im Kampf vs Corona tun kann. Denn es trifft auch sehr viele Vereine und Menschen unterhalb des Profibereichs. Jetzt ist meine Idee #SpendedeineTrikotnummer am Start. Danke @Rune4 für die Power + Unterstützung“, schrieb Simon Zoller auf Twitter. Und erklärt: „Jeder kann sich ganz einfach beteiligen: Poste ein Foto von Deinem Fußballtrikot – ganz egal, welche Liga, in Verein oder Hobbytruppe – wir alle lieben den gleichen Sport. Und dann spende einen Betrag in Höhe deiner Rückennummer, zum Beispiel 3 Euro für die Nummer 3.“ Der 28-jährige Angreifer ist schon länger und völlig unabhängig von der Coronakrise sozial aktiv, so etwa im Kinderschutz.

VfL Bochum plant Training auf dem Platz in Zweiergruppen

Auch der VfL Bochum will ab der kommenden Woche seine Profis in Zweiergruppen wieder auf einem Rasenplatz mit Ball trainieren lassen. Eine Sondergenehmigung für Berufssportler macht dies unter Berücksichtigung der Regeln wie etwa Mindestabstand und maximal zwei Personen möglich. So trainiert etwa Borussia Dortmund bereits seit Montag. Noch seien aber einige Details zu klären, so der VfL Bochum am Mittwoch. Bis zum kommenden Sonntag, 5. April, trainieren die Profis weiter komplett nach einem individuellen Trainingsprogramm daheim und allein.

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