VfL Bochum

VfL Bochum will Ganvoula für eine weitere Saison ausleihen

Bejubelt einen Treffer: Silvere Ganvoula. Der VfL Bochum will den Stürmer halten.

Bejubelt einen Treffer: Silvere Ganvoula. Der VfL Bochum will den Stürmer halten.

Foto: firo

Bochum.  Silvere Ganvoula hatte mit einigen Anlaufproblemen beim VfL zu kämpfen. Nun soll der Stürmer aus dem Kongo in Bochum bleiben.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Der VfL Bochum will Silvere Ganvoula (22) nach Informationen dieser Redaktion für ein weiteres Jahr vom belgischen Spitzenklub RSC Anderlecht ausleihen. Klar ist: Ein direkter Kauf kommt für den deutschen Zweitligisten nicht infrage, weil die Belgier eine Ablösesumme in Höhe von einer Million Euro aufbieten. Die Tendenz bei Ganvoula: Verbleib. Denn in Anderlecht hätte er sportlich kaum eine Perspektive. Doch noch läuft der Poker.

Wie diese Redaktion erfuhr, will Anderlecht Ganvoula noch immer lieber verkaufen - eine erneute Leihe ist nicht unbedingt das bevorzugte Modell. Doch ein direkter Kauf ist für die Verantwortlichen des VfL Bochum ausgeschlossen - sie wollen Ganvoula ein weiteres Jahr ausleihen. Beide Klubs werden sich aller Voraussicht nach in der Mitte treffen. Denn: Anderlecht will Ganvoula loswerden und Bochum will ihn halten.

Guter Start - dann traf Hinterseer

Die zweite Chance beim VfL hat sich der 1,91 Meter große Ganvoula vor allem in der Schlussphase der Saison verdient, als er in den abschließenden vier Partien der Saison drei Treffer erzielen konnte. Davor sprach nur sein Start in Bochum für ihn. Zweiter Spieltag: Derby-Tor gegen Duisburg. Vierter Spieltag: Tor gegen den SC Paderborn. Intern deutete sich schon eine Wachablösung im Sturm an, da Konkurrent Lukas Hinterseer in den ersten vier Saisonspielen nicht ein einziges Mal treffen konnte. Doch der fünfte Spieltag und der 6:0-Erfolg über den FC Ingolstadt veränderte alles. Hinterseer traf dreimal, bekam einen Lauf, erzielte in der gesamten Saison 18 Treffer. Und Ganvoula war lange raus.

Beim 0:3 Anfang Februar in Sandhausen versetzte er sich selbst noch mit einer Tätlichkeit und einer Roten Karte ins Aus, kam lange nicht mehr aus dem Tal heraus. Auch am letzten Spieltag der Saison wurde er des Feldes verwiesen, doch nach einer starken Leistung gegen Union Berlin wurde er von den Fans mit lauten „Ganvoula“-Sprechchören gefeiert. Gut möglich, dass wir diese Gesänge auch noch ein weiteres Jahr im Ruhrstadion hören werden und Ganvoula nun den Platz von Hinterseer einnehmen kann.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (6) Kommentar schreiben