VfL Bochum

VfL glücklich über Zu-Null-Sieg: "Gibt kein besseres Gefühl"

Freudenberg: Der VfL gewann mit 2:0 gegen FC Erzgebirge Aue. Das 1:0 erzielte Anthony Losilla (M.), hier mit Danilo Soares (l.), Armel Bella-Kotchap (o.) und Silvere Ganvoula.

Freudenberg: Der VfL gewann mit 2:0 gegen FC Erzgebirge Aue. Das 1:0 erzielte Anthony Losilla (M.), hier mit Danilo Soares (l.), Armel Bella-Kotchap (o.) und Silvere Ganvoula.

Foto: Udo Kreikenbohm / WAZ FotoPool

Bochum.  Die Stimmung bei den Spielern des VfL Bochum war gut. Gegen Erzgebirge Aue hatten sie überzeugend gewonnen. Hier die Stimmen zum Spiel.

Es dauerte etwas, bis die Spieler des VfL Bochum nach dem 2:0-Sieg gegen den Erzgebirge zum Interview bereitstanden. Erst feierten sie den zweiten Heimsieg, dritten Saisonsieg und allerersten Zu-Null-Sieg mit den Fans. Hier die Stimmen zum Spiel.

Milos Pantovic: Ich habe erst am Samstag in der Besprechung erfahren, dass ich spielen werde. Auch wenn ich es früher gewusst hätte, hätte ich mir keinen Kopf gemacht, obwohl ich zuletzt am dritten Spieltag in der Startformation stand. Ich weiß nicht, ob man das heute einen Befreiungsschlag nennen kann. Wichtig ist, dass wir unten heraus kommen. Und das wir auf die Westkurve immer noch kein Tor geschossen haben, ist dann auch egal.

Manuel Riemann: Ich weiß nicht, wann wir das letzte Mal zu Null gespielt haben. Keine Ahnung. Aber es macht natürlich für mich mehr Spaß, wenn ich ohne Gegentor bleibe. Zufrieden bin ich trotzdem nicht. Aber was soll ich über Dinge philosophieren die mich stören. Andere Spieler gehen halt anders mit Situationen um. Dass Aue heute vielleicht nicht in Bestbesetzung gespielt hat, muss uns auch egal sein. Das passiert uns auch. Warum wir auf die Westkurve kein Tor schießen, weiß ich auch nicht. Vielleicht weil die Tribüne immer so leer ist. Wir müssten da vielleicht mal ein Banner aufhängen.

Danny Blum: Der Sieg war wichtig. Die anderen Mannschaften da unten haben ja auch den Spieltag auf den Kopf gestellt. So eng, wie es derzeit in der Tabelle ist, war es glaube ich noch nie. Ohne Gegentor zu bleiben ist natürlich wichtig für die Mannschaft, den Torwart, die Abwehr.

Anthony Losilla: Es gibt kein besseres Gefühl als ein Zu-Null-Sieg. Ich bin stolz auf die Mannschaft, das war eine richtige gute Leistung. Jetzt müssen wir aber nachlegen. Selbst wenn wir alle Spiele bis zur Winterpause gewinnen sollten, wird es eng bleiben. Aber wir können jetzt wieder nach vorne schauen. So souverän haben wir noch kein Spiel gewonnen in dieser Saison. Wer gegen Fürth Spielführer sein wird, weiß ich nicht. Ich bin ja jetzt nach meiner fünften Gelben Karte gesperrt. Aber ich habe Vertrauen in meine Mitspieler, dass sie das gut machen werden.

Thomas Reis: Trotz des Sieges hatten wir Phasen drin, die nicht so gut waren. Daran müssen wir arbeiten. Aber wir haben endlich zu Null gespielt. In der Halbzeit haben wir noch einmal verschiedene Dinge angesprochen und verändert. In der zweiten Hälfte hat mir aber zum Beispiel die nötige Passschärfe gefehlt. Die Entscheidung heute Milos Pantovic zu bringen, ist im Verlauf der Woche gereift. Er hat sich im Training angeboten und er hat dann heute alles für den Erfolg gegeben, genau wie alle anderen. Wir hatten eine gute Einheit auf dem Platz. Wer gegen Fürth Spielführer sein wird, weiß ich noch nicht. Ich werde aber sicher einen finden.

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