VfL Bochum

VfL Bochum: Es steht noch nicht fest, ob Sam spielen wird

Foto: firo

Bochum/Ingolstadt.  Der VfL Bochum braucht in Ingolstadt drei Punkte, um nicht in der Abstiegszone hängenzubleiben. Sam ist mitgefahren. Sein Einsatz offen.

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Schaut man nur auf die nackten Zahlen, so kann einem VfL-Fans vor dem Gang des Zweitligisten nach Ingolstadt Angst und Bange werden. In diesem noch jungen Fußballjahr belegt der VfL den letzten Rang in der Zweitliga-Tabelle. Vier Punkte nur haben die Bochumer aus den bisherigen sechs Spielen nach dem Jahreswechsel auf ihr Konto bringen können, da ist es kein Trost, dass der FC Ingolstadt mit seinen fünf Zählern nur unwesentlich besser dasteht.

Denn die anderen gefährdeten Teams, die alle schon sieben Partien absolviert haben, konnten zum Teil erheblich zulegen. Kaiserslautern und Fürth, beide nach der Hinrunde schon scheinbar abgeschlagen, glänzen in dieser Zwischenbilanz mit 12 Punkten, ebenso wie Heidenheim. Auch Braunschweig (10) und Dresden (9) geben immer wieder Lebenszeichen ab. Ähnlich schwach wie Bochum und Ingolstadt ist lediglich Aue (6) ins Jahr gestartet.

Es gibt keine Favoriten

Dass es keine wirklichen Favoriten gibt in dieser Saison, hat der Erfolg von Greuther Fürth im fränkischen Stadtderby gezeigt. Lediglich sieben Punkte liegen momentan zwischen dem VfL Bochum auf dem Relegationsrang und Heidenheim auf einem einstelligen Tabellenplatz. Was natürlich auch eine Chance ist: Wenn praktisch jeder jeden schlagen kann, dann gibt es keine Spiele, in denen man auf verlorenem Posten steht. Und man kann seine Lage mit ein bisschen Glück - und Konsequenz - relativ rasch verbessern.

Nicht nur für den VfL Bochum steht heute viel auf dem Spiel. Sollten die Bochumer gewinnen, dann hätte der FCI den Anschluss nach oben verloren und müsste auch nach unten schauen. „Die Ingolstädter haben eine hohe individuelle Qualität, sie sind aber auch eine Wundertüte“, hat VfL-Routinier Patrick Fabian gesagt. Könnte auch heißen: Sie stürmen gerne und gut, sind aber in der Rückwärtsbewegung gelegentlich etwas sorglos.

VfL-Trainer Robin Dutt hat das etwas anders, zurückhaltender formuliert. Der kommende Gegner sei „in der Offensive sehr präsent“, verschiebe aber, im Unterschied zum 1. FC Nürnberg, „fließend“, weise also nicht die Kompaktheit des aktuellen Tabellenzweiten auf.

Sam hat ein paar Tage ausgesetzt

Man darf also nicht zu defensiv an die Aufgabe herangehen und den Gegner in Ruhe lassen. Dass Sidney Sam (Dutt: „Er hat in den letzten zwei Spielen eine ordentliche Leistung gezeigt“), der ein paar Tage krank ausgesetzt hatte, mitgefahren ist nach Bayern, muss nicht heißen, dass er auch spielen wird. Gefragt nach Alternativen, hat Robin Dutt von mehreren Varianten gesprochen. Von der Position her wäre Philipp Ochs, so der VfL-Trainer, die 1:1-Lösung. Allerdings hatte Ochs zuletzt gar nicht mehr dem Kader angehört. Weitere Optionen wären Johannes Wurtz, Janni Serra und, zwecks Stabilisierung des Mittelfeldes, Thomas Eisfeld.

Auf jeden Fall sind Tore gefragt am Montag. Es müssen ja nicht so viele sein, wie im Herbst 2011, als der VfL mit dem 5:3 seinen bislang einzigen Sieg in Ingolstadt feiern konnte.

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