Kommentar

Es gibt genügend Gesprächsbedarf beim VfL Bochum

Wie es um den Schuldenberg der Bochumer steht, wird sich VfL-Finanzvorstand Wilken Engelbracht fragen lassen müssen.

Wie es um den Schuldenberg der Bochumer steht, wird sich VfL-Finanzvorstand Wilken Engelbracht fragen lassen müssen.

Foto: VfL Bochum

Bochum.  Der VfL Bochum lädt am Montagabend zu seiner jährlichen Mitgliederversammlung. Die sportliche Entwicklung war zuletzt erfreulich - nichtsdestotrotz gibt es genügend Dinge, über die es sich zu reden lohnt. Ein Kommentar.

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So eine Mitgliederversammlung bietet ja eine gute Gelegenheit, Dinge klarzustellen, oft versprochene Transparenz zu leben und die Karten auf den Tisch zu legen.

Wo also, darf man die VfL-Verantwortlichen fragen, stecken die Nachschläge für die Transfers von Vogt (zum 1. FC Köln) und Ostrzolek (zum HSV), wo das Geld für Lukas Klostermann (zu RB Leipzig)? Und was ist mit den Pokal-Einnahmen? Im August sprach Finanzvorstand Wilken Engelbracht in diesem Zusammenhang vom „Abbau wirtschaftlicher Altlasten“. Ist also der Schuldenberg geschrumpft, ist er gleich geblieben oder sind sogar neue Schulden hinzugekommen?

Und: Kann man den Fußball-Frauen - in einem offenen, fairen und gut kommunizierten Verfahren - nicht noch eine Frist gewähren, um mehr eigene Unterstützer zu finden und auf diesem Weg die Belastung für den Klub zu mindern?

Außerdem: Welche weiteren „Puzzle-Teile“ hat die Klubführung gefunden, um die Ausgaben zu senken? Denkt man auch über die U23 und deren Ende nach?

Schließlich: Geht es nicht auch darum, die Einnahmesituation endlich wieder zu verbessern? Es gibt genügend Gesprächsbedarf.

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