VfL Bochum

Celozzi ist gefragt – VfL-Stürmer Ganvoula trifft für Kongo

Silvere Ganvoula trifft nicht nur für den VfL Bochum von Trainer Thomas Reis (r.), jetzt hat der Stürmer auch für Kongo ein Tor erzielt.

Silvere Ganvoula trifft nicht nur für den VfL Bochum von Trainer Thomas Reis (r.), jetzt hat der Stürmer auch für Kongo ein Tor erzielt.

Foto: Marcel Engelbrecht / firo Sportphoto

Bochum.  Ganvoula trifft für Kongo, Celozzi trainiert wieder mit, und ein langjähriger Torwart des VfL spielt nun für Nürnberg. Alle News vom VfL Bochum.

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Silvere Ganvoula war noch nicht dabei, als der VfL Bochum am Montag nach einem freien Wochenende das Training wieder aufnahm bei strömendem Regen. Am Freitag geht es im Ruhrstadion gegen den VfL Osnabrück, dann soll auch Ganvoula wieder stürmen - und möglichst treffen. So wie jetzt für sein Heimatland.

Am Sonntag gewann die Republik Kongo ihr Qualifikationsspiel für den Africa-Cup 2021 gegen Guinea-Bissau mit 3:0. Silvere Ganvoula erzielte den Treffer zum 2:0 nach 71 Minuten, ehe der 23-Jährige kurz darauf das Feld verlassen durfte. Ein paar Tage nach dem 0:2 gegen den Favoriten Senegal spielte Bochums Torjäger erneut von Beginn an im Angriff. Kongo kletterte nach zwei Spieltagen damit in der Tabelle auf Rang zwei hinter dem Senegal.

Am Mittwoch sollen alle Nationalspieler wieder dabei sein

Ganvoula, der in der 2. Liga bereits acht Mal getroffen und fünf Treffer vorbereitet hat in dieser Spielzeit, soll spätestens am Mittwoch wieder mittrainieren. Vitaly Janelt, der am Sonntag mit Deutschlands U21 gegen Belgien 2:3 verloren hatte und als linker Innenverteidiger durchspielte, wird am Dienstag wieder dabei sein. Manuel Wintzheimer steigt nach der Länderspielreise mit der deutschen U20 nach Portugal voraussichtlich am Mittwoch wieder beim VfL ein. Dann wären bis auf die verletzten Sebastian Maier und Thomas Eisfeld alle (Kader-)Stammkräfte wieder dabei.

Celozzi ist erster Kandidat als Linksverteidiger

Janelt ist im Grundsatz eine Option für den in dieser Partie vakanten Posten des linken Innenverteidigers, weil Leistungsträger Danilo Soares, der nach einer verletzungsbedingten Pause wieder mittrainiert, gesperrt ist nach seiner fünften Gelben Karte. Wahrscheinlich aber setzt Trainer Thomas Reis auf Stefano Celozzi – Janelt muss sich strecken, muss mehr und intensiver trainieren, um wieder in die Startelf zu kommen. Er müsse in punkto Fitness zulegen, sagt Reis klipp und klar.

Maxim Leitsch benötige nach über einem Jahr ohne Zweitliga-Spiel noch Zeit, hat Reis nun konstatiert, eine „echte Alternative“ für die Startelf wird er wohl erst nach der Winterpause, wenn alles hält. Rechtsverteidiger Celozzi dagegen hat seine muskulären Probleme überwunden, ist nach einer Woche mit Individualprogramm am Montag wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen.

Auch Decarli und Gamboa sind wieder dabei

Wieder dabei ist neben Abwehrchef Saulo Decarli, der schon gegen Viktoria Köln im Testspiel am Ball war, auch Cristian Gamboa. Er ist damit eine Option für Freitag. Nach längerer Verletzungspause aber dürfte der Rechtsverteidiger zunächst auf der Bank Platz nehmen, da Jordi Osei-Tutu gegen St. Pauli seine Aufgabe gut gelöst hat. Allerdings konnte Osei-Tutu, ebenso wie Robert Tesche, am Montagnachmittag wegen einer leichten Erkrankung nicht mitmachen. Am Dienstag, so der Plan, soll er wieder dabei sein – sonst wird es eng mit einem Einsatz.

Felix Dornebusch erhält in Nürnberg einen Vertrag bis zum Saisonende

Einen neuen Verein gefunden hat derweil Felix Dornebusch. Der beim VfL Bochum zum Profi gewordene Torwart, der über die Rolle des Ersatzmannes nie hinausgekommen war, schloss sich dem Zweitliga-Konkurrenten 1. FC Nürnberg an und erhielt dort einen Vertrag bis zum Saisonende. Fit gehalten hatte sich Dornebusch, dessen Vertrag nach acht Jahren beim VfL im Sommer ausgelaufen und der seit dem 1. Juli 2019 ohne Verein war, lange bei der U23 von Borussia Dortmund. Nun hat der 25-Jährige im Probetraining beim FCN überzeugt.

Franken-Derby vielleicht die große Chance

Ein Grund für die Chance: Nürnberg fehlen seit der Partie in Bochum die Torhüter Nummer eins bis vier, bis zur Winterpause, teilweise sogar bis zum Saisonende, ist wohl mit keiner Rückkehr zu rechnen. Beim VfL (1:3) und gegen Bielefeld (1:5) stand der A-Jugendtorwart Benedikt Willert im Tor der Nürnberger, die unter dem neuen Trainer Jens Keller und mit dem neuen Torwart Felix Dornebusch nun einen Anlauf nehmen. Dabei könnte Dornebusch gleich im Franken-Derby am Sonntag in Fürth sein Debüt geben.

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