Fußball

Thorsten Legat wird Landesliga-Trainer in Bövinghausen

Hat einen neuen Job: Thorsten Legat. Der ehemalige Kult-Bundesligaprofi wird Trainer des TuS Bövinghausen.

Hat einen neuen Job: Thorsten Legat. Der ehemalige Kult-Bundesligaprofi wird Trainer des TuS Bövinghausen.

Foto: Thorsten Tillmann

Essen  Thorsten Legat übernimmt das Traineramt bei einem Dortmunder Klub. Der TuS Bövinghausen plant mit ihm den Durchmarsch in die Westfalenliga.

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Der Dortmunder Amateurfußball kann sich in der kommenden Saison auf einen ehemaligen Kult-Bundesligaspieler an der Seitenlinie freuen. Thorsten Legat wird das Traineramt beim TuS Bövinghausen übernehmen. "Ja, das stimmt ich freue mich riesig auf diese Herausforderung. Wir haben einiges vor und werden ab dem 1. Juli richtig malochen. Das kann ich den Jungs versprechen", sagte Legat am Freitag, 31. Mai, gegenüber RevierSport.

Legat flog am Freitag mit seiner Frau für die nächsten 14 Tage in die Türkei. "Ich tanke Kraft und Energie. Das sollten die Jungs auch tun. Denn sie werden in der Vorbereitung viel Kraft benötigen", kündigt der 50-jährige Ex-Profi an.

Bövinghausen ist am vergangenen Wochenende in die Landesliga aufgestiegen. Geht es nach den Vereinsverantwortlichen um Ajhan und Safet Dzaferoski sowie dem neuen Coach Legat, dann ist die Landesliga noch längst nicht das Ende der Ziele des TuS. Es ist ein offenes Geheimnis: Bövinghausen plant mit Legat den Durchmarsch in die Westfalenliga.

"Ich gratuliere Euch zum Aufstieg. Der Trainer hat eine super Arbeit gemacht. Ich danke ihm für das Vertrauen. Ab der neuen Saison übernehme ich. Und da wird sich einiges ändern. Wir werden uns verstärken, denn wir habe eine Mission, die ich nicht nicht verrate. Ich kann Euch viel Spaß bei der Arbeit garantieren. Sage aber jetzt schon, wer meint, ein Stinkstiefel sein zu müssen, der wird sofort ausgemustert", kündigt Legat bei seiner Vorstellung an.

Hier geht es zum Youtube-Video der Vorstellung

Für Legat ist Bövinghausen bereits die dritte Station als Trainer im Amateurbereich. Zuvor trainierte er den FC Remscheid und 1. FC Wülfrath.

Legat: "TV-Auftritte haben mir viel Spaß bereitet"

Zuletzt war Legat viel im Fernsehen zu sehen. Vor allem in der zehnten Staffel des Dschungelcamps bereitete er den TV-Zuschauern durch seine ehrliche, authentische Art viel Freude und belegte am Ende einen starken dritten Platz. Außerdem wirkte er zusammen mit seiner Frau Alexandra bei „Das Sommerhaus der Stars – Kampf der Promipaare“ mit, wo das Paar den zweiten Platz belegte. "Die TV-Auftritte haben mir immer viel Spaß bereitet. Ich hoffe, dass da noch einiges kommt. Ich fühle mich vor der Kamera wohl. Aber mein Zuhause ist der Fußball. Ich bin so heiß auf die Aufgabe beim TuS Bövinghausen. Wir wollen eine geile Saison spielen", sagt er im Gespräch mit dieser Redaktion.

Auch als Spieler schnürte Legatfür den VfL Bochum, Werder Bremen, Eintracht Frankfurt, den VfB Stuttgart und Schalke seine Schuhe. Mit Werder gewann er sowohl die deutsche Meisterschaft (1992/93) als auch den Europapokal der Pokalsieger (1991/92). Außerdem konnte er insgesamt dreimal zum DFB-Pokalsieger krönen (Bremen, Stuttgart, Schalke). 2001 musste er, nachdem er bei den Königssblauen in der gesamten Spielzeit keinen Einsatz absolviert hatte, seine Karriere wegen Sportinvalidität beenden.

Der breiten Öffentlichkeit wurde Legat durch das RTL-Format „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ bekannt. In der zehnten Staffel des Dschungelcamps belegte Legat den dritten Platz.

Legat spielte in der Bundesliga neben Frankfurt und Stuttgart auch für Bremen (1991 bis 1994) und Schalke (Januar 2000 bis Juli 2001). Zudem für den VfL Bochum. Für seinen Heimatklub bestritt er mit 118 Begegnungen auch die meisten Spiele. Der gebürtige Bochumer kann auf insgesamt 243 Bundesligapartien (19 Tore) zurückblicken.

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