Schalke 04

Schneider: Schalke darf nicht Opfer der Bundesliga sein

Nimmt kein Blatt vor den Mund: Schalke-Sportvorstand Jochen Schneider.

Nimmt kein Blatt vor den Mund: Schalke-Sportvorstand Jochen Schneider.

Foto: DPA

Gelsenkirchen.  Schalke-Sportvorstand Jochen Schneider wiederholt einen Appell an das Team und Trainer David Wagner. Umsetzung am besten schon Sonntag bei Union.

Es gibt für den FC Schalke 04 genügend Gründe, in Selbstmitleid zu zerfließen. Oder man kann offensiv nach vorne gehen, sich mit der Lage in der Fußball-Bundesliga nicht abfinden und eine Veränderung herbeiführen wollen. Für letzteren Weg hat sich Schalke-Sportchef Jochen Schneider entschieden und den königsblauen Profis erneut eine Kampfansage übermittelt.

„Wir müssen uns der Situation bewusst sein und aufhören, das Opfer der Bundesliga zu sein“, sagte der 49 Jahre alte Schneider der Sport-Bild. Schalke ist die schwächste Mannschaft der Rückrunde, die letzten elf Spiele wurden nicht gewonnen, gerade einmal vier Unentschieden sprangen dabei heraus.

Schalke ist die schlechtes Mannschaft der Bundesliga-Rückrunde

Bereits gegenüber diesem Portal hatte Schneider gefordert, man müsse schnellstmöglich das Opferkleid ablegen: „Wir sind angehalten, andere Leistungen zu bringen, und zwar per sofort – wir können uns nicht weiter so in einer Opferrolle präsentieren“, sagte er nach der 0:1-Heimniederlage gegen Werder Bremen.

Schneider kann und will sich nicht mit der Talfahrt abfinden: „Wir haben – bei allem Respekt – in einer Woche gegen Aufsburg, Düsseldorf und Bremen verloren. Augsburg war bis dahin in der Rückrunde die Mannschaft mit den wenigsten Punkten, Düsseldorf Tabellen-16. und Werder Tabellen-17“, sagte er in der Sport-Bild. Wahrlich viel zu wenig für die Schalker Ansprüche, für die aufgrund der eigenen Leistungen die künftige Teilnahme an der Europa League in immer weitere Ferne rückt.

Schneider nimmt auch Schalke-Trainer David Wagner in die Verantwortung

Schalke steckt aufgrund der guten Leistung und passenden Ergebnisse in der ersten Saisonhälfte mit 37 Punkten aktuell noch nicht wirklich akut im Abstiegskampf. Doch auch diese Gefahr dürfe man nicht ignorieren. Vor dem Auswärtsspiel bei Union Berlin an diesem Sonntag (15.30 Uhr/live bei Sky) forderte Schneider gegenüber diesem Portal daher von der Mannschaft und Trainer Wagner: „Wir müssen auch mal verkörpern, dass wir etwas holen wollen. Da muss bei uns mehr kommen, das hat David auch angesprochen.“ (fs)

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