Schalke

Schneider lobt das Taktgefühl der Schalke-Fans

Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider

Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider

Foto: firo

Gelsenkirchen.  Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider war am Sonntagabend in einer Talkshow zu Gast. Dabei lobte er die Fans der Königsblauen.

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Alle Schalker wünschten dem S04-Fan, der während des Bundesliga-Spiels gegen den FSV Mainz 05 (2:1) am Freitagabend in der Südkurve zusammengebrochen war, gute Besserung. Der Zuschauer war noch während des Spiels ins Krankenhaus gebracht worden. Über seinen Gesundheitszustand gab es am Wochenende noch keine neuen Angaben.

Dass ein Zuschauer zusammengebrochen war, hatte sich in der ersten Halbzeit rasend schnell in der Arena verbreitet, die Fan-Gruppen beider Vereine stellten daraufhin vorübergehend die Unterstützung der Spieler ein. Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider lobte nach der Partie diese Reaktion: „Das war beeindruckend, dieses Taktgefühl der Zuschauer.“

Diese Aussage wiederholte Schneider auch am Sonntagabend, als er in der TV-Sendung "Sky90" als Talkgast auftrat. Schneider äußerte sich zu vielen Themen rund um die Königsblauen. Hier ist das Protokoll.

Schneider über die Entscheidung für Trainer David Wagner: "Die wichtigste Personalie in einem Fußballverein ist die des Trainers. Es ging uns darum, jemanden zu holen, der die Menschen begeistern kann, der den Laden anzünden kann, der nach vorn gerichteten Fußball spielen lässt."

Schneider über die neue Hierarchie im Verein: "Was für mich wichtig ist: Wir haben gute Menschen zusammengefügt, die auf ihren bisherigen Stationen gezeigt haben, dass sie Teamplayer sind und ihren Job gut machen können."

Schneider über Christian Heidel: "Wir hatten keinen Kontakt, seit ich angefangen habe. Natürlich interessiert mich, was in der Vergangenheit war, aber ich äußere mich darüber nicht öffentlich."

Schneider über den Streit mit Fortuna Düsseldorf wegen des Benito-Raman-Transfers: "Wir haben das telefonisch ausgeräumt, damit ist das erledigt."

Schneider über Clemens Tönnies: "Ich habe ihn zwei-, dreimal angerufen, um zu fragen, wie es ihm geht." (MH/aer)

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