Unterhaltung

Schalke: Wagner besiegt BVB-Maskottchen an der Torwand

Schalke-Trainer David Wagner mit Maskottchen Emma und Moderator Sven Voss im ZDF-Sportstudio.

Schalke-Trainer David Wagner mit Maskottchen Emma und Moderator Sven Voss im ZDF-Sportstudio.

Foto: Imago/Hoffmann

Mainz/Essen.  Schalke-Trainer David Wagner war zu Gast im ZDF-Sportstudio. An der Torwand hatte er einen besonderen Gegner.

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Der Fußball-Samstag endete für Schalke-Trainer David Wagner erst mitten in der Nacht. Um 0.23 Uhr nahm er in Mainz im ZDF-Sportstudio einen Fußball in die Hand, stand vor der Torwand und begrüßte seinen Gegner. Das ZDF hatte das BVB-Maskottchen Emma organisiert - und so stand Wagner neben einem großen Plüsch-Wesen mit XXL-Fußballschuhen.

Zuvor hatte Wagner mit Moderator Sven Voss lange geplaudert - über alte Zeiten beim FSV Mainz 05, seine Mission beim FC Schalke 04 nach der verpatzten Vorsaison und nicht zuletzt über das spektakuläre 3:3 (1:0) am Samstagmittag in der Bundesliga gegen Fortuna Düsseldorf. „Meine Jungs haben sehr gut angefangen, verdient geführt. Wir müssen aber das zweite Tor nachlegen. Düsseldorf war aber wahnsinnig effektiv: drei Chancen, drei Tore. Ich ärgere mich über die letzten beiden Gegentore, die besser zu verteidigen waren“, resümierte Wagner.

Realitsche Einschätzung und lobene Worte für das eigene Team

Obwohl das Unentschieden gegen Düsseldorf ein kleiner Dämpfer ist, ist Schalkes Zwischenbilanz mit 19 Punkten aus elf Spielen glänzend - punktgleich mit Borussia Dortmund, nur zwei Punkte hinter Bayern München. „Wir sind aber demütig genug, dass wir das einschätzen können. Zwischen Bayern, Dortmund und uns gibt es einen großen Unterschied, den man in der Tabelle nur momentan nicht ablesen kann“, sagte Wagner. Für sein Team fand er nur lobende Worte. Über seinen Start im Juli sagt er: „Fakt war, dass alle geläutert waren und Lust hatten zu zeigen, dass sie es besser können. Das war für uns eine super Grundlage.“

Ein Treffer Wagners an der Torwand genügt zum Sieg über Maskottchen Emma

Etwas verärgert war er nur, als er auf ausbleibende Stürmertore angesprochen wurde. „Das ist aberwitzig“, sagte Wagner und ergänzte: „Diese Diskussion ist keine, die ich führe. Ich bin mit den Jungs, die ich habe, total zufrieden.“

Wagner selbst, früher auch ein Stürmer, traf in der Nacht gleich mit dem ersten Schuss ins rechte untere Torwand-Eck. Es blieb sein einziger Treffer - aber der genügte zum 1:0-Sieg gegen Emma. Wenigstens ein Schalker, der an diesem Fußball-Samstag auch gewann. Oder aus BVB-Sicht: Auch das Maskottchen konnte diesen verkorksten Abend nicht retten.

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