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Schalke-Trainer Domenico Tedesco lobt Omar Mascarell

Schalkes Trainer Domenico Tedesco mit Omar Mascarell.

Schalkes Trainer Domenico Tedesco mit Omar Mascarell.

Foto: firo

Gelsenkirchen.  Schalkes Trainer Domenico Tedesco stellt vor dem Spiel gegen den SC Freiburg klar: "Wir müssen punkten, unabhängig davon, wie die Spiele laufen."

Schalkes Trainer Domenico Tedesco kann mit der Ausbeute nach der Winterpause nicht zufrieden sein. Nach dem 2:1 zum Start gegen den VfL Wolfsburg und dem hart umkämpften 2:2 bei Hertha BSC, bei dem sich drei Leistungsträger zum Teil schwer verletzten, setzte es gegen Mönchengladbach (0:2) und Meister Bayern München (1:3) zwei Niederlagen in Folge. Der amtierende Vizemeister kommt in der Tabelle nicht von der Stelle. Umso wichtiger ist es für den Malocherklub, im Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr, Veltins-Arena) gegen den SC Freiburg wieder die Kurve zu kriegen. Tedesco nimmt vorher zu Gegner und Personal Stellung.

Tedesco über den SC Freiburg: „Sie besitzen extrem viel Mentalität, haben viele gute Charaktere, die sich zerreißen. Wenn man auf die zwei Stürmer schaut, wie sie anlaufen: Nils Petersen und Florian Niederlechner. Sie sind in der Lage, drei bis vier Spieler mit viel Intensität zu pressen. Das ist so der SC Freiburg. Das umschreibt sie am besten.“

Tedesco über die frühe Auswechslung von Sebastian Rudy beim 1:3 in München: „Sonntag und Montag war ich leider krankheitsbedingt außer Gefecht. Am Dienstag habe ich mit Rudy gesprochen und ihm die Thematik noch mal erläutert. Wir hatten eine gewisse Idee. Um in München Fußball zu spielen, es ist wichtig, in gewissen Phasen auch Ballbesitz zu haben. Das hat nicht funktioniert, das Spiel ging in die andere Richtung. Wir haben uns entschlossen, Omar Mascarell für ihn zu bringen. Sebastian war nicht der Schuldige, sondern der Leidtragende. Er hat im Training einen positiven und stabilen Eindruck hinterlassen.“

Tedesco über Omar Mascarell, der wochenlang mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte und zuletzt wieder mehr Spielanteile bekam: „Omar hat seine Sache im Pokal gegen Fortuna Düsseldorf super gemacht, da stand es 3:0 und das Spiel war nicht entschieden. Bei Fortuna war noch Leben drin. Omar hat da schon gute Entscheidungen getroffen. Auch nach seiner Hereinnahme in München gab es gute Signale von ihm. Das letzte Spiel davor war in der Champions League gegen Lokomotive Moskau zuhause. Du kommst rein, bist sofort da: Das ist Charakter.“

Tedesco über die Optionen, den gelbgesperrten Daniel Caligiuri auf der rechten Defensivseite zu ersetzen: „Wir haben mehrere Ideen, mehrere Möglichkeiten. Weston McKennie ist sicherlich eine davon. Wir werden schauen, wie wir es machen. Es ist auch eine Möglichkeit, mit allen drei Innenverteidigern zu spielen und Jeffrey Bruma nach rechts zu stellen. Wir könnten auch Hamza Mendyl auf die Position des Linksverteidigers setzen und Bastian Oczipka nach rechts ziehen. Wenn wir mit Fünferkette agieren, gibt es auch die Möglichkeit, einen Flügelspieler da zu platzieren. Das wäre eine mutigere Möglichkeit.“

Tedesco über die Ausgangslage vor dem Spiel gegen den SC Freiburg: „Wir müssen punkten, unabhängig davon, wie die Spiele laufen. In München ist es für uns anders gelaufen als gedacht, davor beim 0:2 gegen Borussia Mönchengladbach mit dem Platzverweis auch. Wir müssen die Spiele gewinnen und dafür alles reinhauen.“

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