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Schalke: Suat Serdar wird immer besser, immer wichtiger

Zweimal Startelf, zweimal Torschütze für Schalke: Suat Serdar.

Zweimal Startelf, zweimal Torschütze für Schalke: Suat Serdar.

Foto: firo Sportphoto/ Jürgen Fromme / firo Sportphoto

Gelsenkirchen.  Schalke hatte Suat Serdar einst als Nachfolger von Leon Goretzka vom FSV Mainz 05 geholt. In dieser Saison hat er schon zwei Tore geschossen.

Suat Serdar wollte ganz bescheiden sein, man lobt sich ja nicht gerne selbst. Also wehrte der 22 Jahre alte Mittelfeldspieler die Komplimente für seine Torgefahr ab und sagte: „Es waren bisher ja nur zwei Spiele und zwei Tore. Die Saison ist noch lang.“ Erst danach fiel ihm auf: Zwei Spiele, zwei Tore – keine ganz schlechte Quote...

Suat Serdar, vor der vergangenen Saison aus Mainz gekommen, wird für Schalke immer wichtiger. Nach einer Knieverletzung in der Vorbereitung wurde er beim Sieg gegen Hertha BSC das erste Mal wieder eingewechselt, in Paderborn und gegen Mainz stand er in der Startelf. Aus Respekt vor seinem früheren Verein verzichtete er nach seinem Tor auf ausgelassenen Jubel – er freute sich lieber innerlich.

Die tiefen Laufwege machen Serdar stark

Mit seiner Torgefahr und seinen tiefen Laufwegen erinnert Suat Serdar ein wenig an Leon Goretzka, als dessen Nachfolger er ja einst verpflichtet worden war. Auch Trainer David Wagner schätzt diese Bewegung, sie führte gegen Mainz ja auch zum 1:0. Allerdings war Wagner auch nicht verborgen geblieben, dass Serdar diese Wege später nicht mehr ging – deswegen wechselte er ihn aus. „Suat Serdar hat ein super Spiel gemacht in Paderborn, da ist er super viel gelaufen. Gegen Mainz hat er ein super Tor gemacht, aber genau diese Laufbewegungen in den Strafraum wie bei seinem Tor hatten wir zu wenig“, erklärte Wagner. Serdar akzeptierte dies, verletzt war er nicht: „Trainer-Entscheidung.“

Die Art, wie Schalke unter Wagner Fußball spielen will, kommt ihm auf jeden Fall entgegen: „Das letzte Jahr hat keinem gefallen mit den langen Bällen. Wir sind froh, dass es jetzt so gut klappt.“ Auch wenn es in der zweiten Halbzeit nicht mehr lief, was Serdar selbstkritisch aufnimmt: „Das darf uns nicht passieren, dass wir so aus der Halbzeit kommen. Aber solche Siege sind auch mal schön.“

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