Schalke-Kommentar

Schalke: Ohne Sané sind weitere Dämpfer zu erwarten

Momentan verletzt: Schalkes Abwehr-Turm Salif Sané.

Momentan verletzt: Schalkes Abwehr-Turm Salif Sané.

Foto: imago

Gelsenkirchen.  Schalke kam gegen Düsseldorf nicht über ein 3:3 hinaus. Ozan Kabak kann die Routine von Salif Sané noch nicht ersetzen. Ein Kommentar.

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Der FC Schalke 04 hat nach elf Saisonspielen neun Punkte mehr eingesammelt als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Positiv. Aber es hätte auch mehr sein können. Beim spät kassierten Ausgleich gegen Köln (1:1) und jetzt beim 3:3 gegen Düsseldorf gaben die Königsblauen Siege aus der Hand. Im Derby gegen Dortmund (0:0) stand zweimal das Aluminium im Weg.

Schalkes Weg wird von Rückschlägen begleitet sein

Hinzu kommt der starke Auftritt in Hoffenheim, für den Omar Mascarell & Co. zwar dickes Lob, aber beim 0:2 keine Punkte bekamen. Das zeigt: Schalkes Weg zurück ins europäische Geschäft gelingt nicht im Handstreich, sondern wird auch in den kommenden Wochen von Rückschlägen begleitet sein.

Im Moment muss der Malocherklub personelle Ausfälle wichtiger Defensiv-Spieler wie Benjamin Stambouli, Salif Sané und Matija Nastasic verkraften. Zwar gilt der 19-jährige Ozan Kabak als Top-Talent, aber Sanés Routine kann er noch nicht ersetzen. Ohne den Senegalesen musste Schalke in den jüngsten zwei Partien fünf Treffer schlucken. Zum Vergleich: In den Begegnungen, in denen Sané durchspielte, gab es zuvor sechs Gegentore. Allerdings in sieben Spielen.

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