Fischer

Schalke 04: Klaus Fischer schwärmt von Michael Gregoritsch

Klaus Fischer, ein Fußball-Idol des FC Schalke 04, freut sich auf den Start der Rückrunde.

Klaus Fischer, ein Fußball-Idol des FC Schalke 04, freut sich auf den Start der Rückrunde.

Foto: Ralf Rottmann

Essen.  Freitag startet Schalke 04 gegen Borussia Mönchengladbach in die Rückrunde. Klaus Fischer spricht über die Entwicklung der Königsblauen.

Am Freitag geht es wieder los. Zum Auftakt der Bundesliga-Rückrunde fordert der Tabellenfünfte Schalke 04 die zweitplatzierte Mannschaft von Borussia Mönchengladbach (20.30 Uhr, ZDF und DAZN).

Auch Klaus Fischer fiebert diesem Spiel entgeben. Das Schalker Klubidol, das von 1970 bis 1981 bei den Königsblauen unter Vertrag stand, schaut sich derzeit gerne die Partien seines Klubs an. Der 70-Jährige mag besonders den Stil, den der neue Trainer vorgibt.

"Die Art und Weise, wie die Schalker unter David Wagner gespielt haben, hat mir sehr gefallen", sagte Fischer auf Anfrage dieser Redaktion. "Die Mannschaft tritt sehr unangenehm auf und setzt ihre Gegner mit Pressing unter Druck."

Punkte gegen Köln und den BVB verschenkt

Die Nummer zwei der Ewigen Bundesliga-Torschützenliste betont, dass die Mannschaft mit ein wenig mehr Glück "schon vier, fünf Punkte mehr auf dem Konto" haben könnte. Er denkt dabei an das Spiel gegen den 1. FC Köln, in dem die Schalker in der Nachspielzeit den 1:1-Ausgleich kassierten. Oder an das Derby gegen Borussia Dortmund, in dem Schalke trotz klarer Überlegenheit nur 0:0 spielte. "Aber meckern wir mal nicht", sagt Fischer.

Er erwähnt zudem die gute Personalpolitik beim Europapokal-Anwärter. Fischer gefällt es, dass die Schalker für die Rückserie Michael Gregoritsch verpflichtet haben. Die Österreicher kommt auf Leihbasis vom FC Augsburg "Er ist kopfballstark, hat einen guten linken Fuß und wird der Mannschaft mit Sicherheit weiterhelfen", sagt Fischer über den 25-Jährigen.

Hoffnung auf Sané und Stambouli

Der Experte hofft zudem, dass die Langzeitverletzten aus der Defensive wie Salif Sané und Benjamin Stambouli bald zurückkehren werden. "Dann wird es für einen Europapokal-Platz reichen", sagt Fischer und schiebt mit einem Lachen hinterher: "Wenn Schalke vor dem BVB landet, spielt die Mannschaft auf jeden Fall international." (ddh)

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