Schalke

S04: Schneider sieht keinen Sinn in Nübel-Wechsel zu Bayern

Jochen Schneider im TV-Interview bei Sky.

Jochen Schneider im TV-Interview bei Sky.

Foto: firo

Gelsenkirchen.  Vor dem Bundesligaspiel gegen Bayern München hat sich Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider zu den Gerüchten um Alexander Nübel geäußert.

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Sportvorstand Jochen Schneider vom FC Schalke 04 setzt weiter auf eine Vertragsverlängerung von Stammkeeper und Kapitän Alexander Nübel. Für einen möglichen Wechsel des 22-Jährigen zum FC Bayern München hätte Schneider kein Verständnis. „Mir würde sich der Sinn nicht ganz erschließen. Ich kann mir im Leben nicht vorstellen, dass sich einer der beiden mit Job-Sharing anfreunden kann“, sagte Schneider am Samstagabend vor dem Spiel gegen die Bayern beim Pay-TV-Sender Sky zu einer möglichen Konkurrenzsituation in München mit Nationaltorhüter Manuel Neuer (33).

Seit einiger Zeit gibt es Gerüchte über ein mögliches Interesse des Rekordmeisters an Nübel, dessen Vertrag auf Schalke am Saisonende ausläuft. „An uns ist bisher keiner herangetreten. Wir sind dran und tun alles, damit er verlängert“, sagte Schneider weiter. Neuer war vor acht Jahren vom FC Schalke nach München gewechselt.

Zuletzt hatte der junge Schalke-Torwart die Spekulationen um einen möglichen Abgang wieder angeheizt. Nach dem Spiel in Mönchengladbach wurde Nübel im Interview mit dem Bezahlsender "Sky" auf seine noch ungeklärte sportliche Zukunft angesprochen. Konkret bestätigen wollte er nicht, dass er in dieser Saison definitiv auf Schalke bleiben werde. "So wie es jetzt aussieht, ja." Aber: "Das Fußball-Geschäft kann sehr schnelllebig sein", antwortete Nübel auf die Frage des Sky-Reporters, ob er die komplette Saison für die Königsblauen spielen werde.

Am Samstag traf er mit Schalke erstmals in seiner Karriere auf die Bayern. FCB-Manager Hassan Salihamidzic sagte bei Sky zum Thema Nübel: "Er ist Spieler des FC Schalke 04 und ein guter deutscher Torwart. Er ist in seinem jungen Alter Stammspieler", zeigte sich der Bayern-Manager beeindruckt. (fs, dpa)

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