Schalke

Jonjoe Kenny: Auf Schalke bin ich ein Mann geworden

Jonjoe Kenny (m.) hat beim Schalke-Training Spaß.

Jonjoe Kenny (m.) hat beim Schalke-Training Spaß.

Foto: firo

Gelsenkirchen.  Jonjoe Kenny gehört zu den Entdeckungen der Bundesliga. Im Interview im englischen TV schwärmt er von Trainer David Wagner und Schalke.

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Jonjoe Kenny ist einer der Senkrechtstarter in dieser Hinrunde. Der 22-Jährige kam bislang in allen elf Bundesligaspielen zum Einsatz. „Er ist sicherlich einer der spannendsten Rechtsverteidiger in der Bundesliga und kann sich hoffentlich noch entwickeln“, sagte Trainer David Wagner zuletzt in einem Interview mit dem britischen Sky Sports.

Kenny steht beim FC Everton noch bis Sommer 2022 unter Vertrag. Bis 30. Juni 2021 ist er an Schalke ausgeliehen. Sportvorstand Jochen Schneider würde gerne weiter auf die Qualitäten des englischen Verteidigers setzen. Fest verpflichten könnte S04 Kenny aber wohl nur, wenn die Königsblauen das internationale Geschäft erreichen.

Jonjoe Kenny ist noch bis 2022 bei Everton angestellt

Sonst ginge es zurück zum FC Everton. „Everton ist der Verein meiner Kindheit. Ich schulde jedem dort, der mir geholfen hat, großen Dank, weil ich schon als kleiner Junge dort war und den Klub liebe“, sagte Kenny, der sich in Gelsenkirchen äußerst wohl fühlt und dreimal in der Woche Deutschunterricht nimmt, bei Sky Sports. „Jetzt gerade bin ich bei Schalke und muss einen Job erfüllen. Wir werden sehen, was in der Zukunft passiert.“

Für Wagner hat der Engländer viel Lob übrig. „Ich kenne den Trainer schon seit seiner Zeit in der Premier League. Als ich mit ihm gesprochen habe, war er große Klasse.“ Der Wechsel nach Gelsenkirchen sei die richtige Entscheidung gewesen. Nicht nur auf dem Platz. „Ich habe viel über mich selbst gelernt und bin als Person gewachsen sowie ein richtiger Mann geworden“, sagte Kenny.

Kenny, Sancho und Lookmann überzeugen

Neben Kenny überzeugen in der Bundesliga auch die Engländer Jadon Sancho beim BVB und Ademola Lookman bei RB Leipzig. Ein Trend? „Ich denke, du musst den richtigen Verein zum richtigen Moment und den richtigen Trainer haben. Ich kann nur über Jonjoe sprechen, er hat das großartig gemacht.“

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